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Lebensgefährlicher "Scherz"

Blaulicht
Helmstedt: Bahnhof |

 Zwei elfjährige Mädchen aus Helmstedt haben sich in absolute Lebensgefahr gebracht – und den Regionalverkehr beeinträchtigt.

Braunschweig, 27. Mai 2017. Gleich in zwei Fällen meldeten Zugführer am Nachmittag der Bundespolizei, dass haufenweise Schottersteine auf den Gleisen liegen, schreibt die Polizei Helmstedt. Durchs Überfahren der Steine wurden sie zerstreut.
Klar war aber: Jemand hat die Steine bewusst auf die Schienen gelegt, vermutlich Kinder oder Jugendliche. Eine lebensgefährliche Aktion also. Deswegen schaltete die Bundespolizei die Helmstedter Kollegen ein. Tatsächlich entdeckte die Streifenbesatzung zwei elfjährige Mädchen unmittelbar vor dem Elz, wo sie sich versteckt hatten.
Zwar wollten die beiden weglaufen, die Polizisten konnten sie aber stoppen und zur Rede stellen. Sie brachten die Kinder zu deren Eltern.
Die Mädchen erzählten, dass sie von anderen Kindern gehört hätten, dass so etwas eine "coole Sache" sei. Deswegen seien sie zum Bahnübergang gefahren, weil man da wegen des blinkenden Rotlichts sehen kann, wenn ein Zug kommt.
Züge ausgebremst
Die Bundespolizei hatte die Züge glücklicherweise direkt nach dem ersten Vorfall langsamer und "auf Sicht" fahren lassen. Ein Schaden sei an den Zügen wohl nicht entstanden, heißt es. Und auch die Mädchen kamen mit einem Schrecken davon.
"Ihnen konnte die Gefährlichkeit ihres 'Spiels' und die Tatsache, dass nicht jede Idee anderer Personen gut ist, bewusst gemacht werden", schreibt die Polizei abschließend.
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