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Job@ktiv: Begegnung, Austausch und ein Kaffee

Erwin, Kevin, Kathrin Brunke, Jenny, Justin und Sibylle Linne (von links) plaudern in einer gemütlichen Kaffeerunde über berufliche Möglichkeiten. Foto: Lüer

Das Caritas-ProAktivCenter unterstützt junge Menschen in einem Café bei der beruflichen und sozialen Integration.

Von Maria Lüer, 17.03.2017.

Helmstedt. Beim Öffnen der Tür des Caritashauses in Helmstedt ist das leise Summen von Stimmen zu hören. Tassen klirren, Stühle werden gerückt. Vor allem aber weht ein liebliches Kaffeearoma durch den Flur. Eine Tür weiter ist klar, woher der Duft kommt. „Das ist jeden Mittwoch um 13 Uhr so, wenn sich der Raum in das job@ktivcafé verwandelt“, erklärt Sozialpädagogin Sibylle Linne. Zusammen mit ihrer Kollegin Kathrin Brunke berät und unterstützt sie hier junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren bei ihrer beruflichen und sozialen Integration.

„Unsere Besucher nutzen das Café, um im Internet nach Stellen zu suchen und um ihre Bewerbungen zu schreiben“, verdeutlicht Linne. Darüber hinaus seien die Anliegen der Teilnehmer vielfältig: „Wir sprechen über berufliche Orientierung, informieren über den Arbeitsmarkt und Fördermöglichkeiten, helfen bei Anträgen, bei persönlichen Problemen und unterstützen in Krisenzeiten“, berichtet Brunke.
Etwa zehn Teilnehmer zählen zum harten Kern des Jobcafés. „Ich finde es gut, dass es dieses Angebot und diese Unterstützung hier in Helmstedt gibt. Es lohnt sich – gerade auch für diejenigen, denen es zu Hause an der Technik fehlt: Computer und Drucker stehen hier genügend zur Verfügung“, erzählt Erwin, der das Jobcafé regelmäßig besucht.

Neben der Beratung im Jobcafé spiele die Gemütlichkeit eine große Rolle. Bei jedem Treffen gebe es eine Kleinigkeit zu essen, es werde viel geredet, diskutiert und auch gescherzt. „Das ist allemal besser als zu Hause zu hocken und rumzugammeln“, sagt Justin. Die vielen Aktionen, die der Caritasverband parallel zum Jobcafé anbietet – sei es ein Ausflug ins Brunnentheater oder zu einer Ausstellung – würde dem „Nichtstun“ erfolgreich entgegensteuern. „Es macht einfach Spaß hierherzukommen“, sagt Kevin.

Eben diese Worte sind es, die Linne und Brunke ein Lächeln ins Gesicht zaubern. „Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen macht einfach glücklich“, meint Linne. Umso glücklicher, wenn diese dann auch noch mit Erfolg und der Vermittlung in den Arbeitsmarkt gekrönt sei.

Ganz besondere Momente gebe es oft, wenn ehemalige Jobcafé-Besucher zurückkehren und von ihrer gegenwärtigen Situation berichten. „Wir erfahren viel Dankbarkeit von den Menschen, die hierherkommen“, macht Linne deutlich. „Und wir freuen uns über neue Besucher. Jeder ist hier willkommen.“
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