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Helmstedt ist verschnupft

Gesundheit! Viele Menschen leiden derzeit unter einer Erkältung. Symbolfoto (Archiv): Klose

Es ist Erkältungszeit – Landkreis meldet bisher aber keinen Fall echter Grippe.

Von Maria Lüer, 13.10.2017.
 

Helmstedt. Die Nase läuft, der Rachen kratzt: Eine Erkältungswelle grassiert in der Stadt. „In der Tat ist in Helmstedt derzeit eine Zunahme an grippalen Infekten zu verzeichnen“, bestätigt Andreas Jünemann, Referatsleiter Assistenz und Kommunikation beim Landkreis Helmstedt. Diese sei aber im Wesentlichen saisonal bedingt. Zum Glück. „Fälle mit echter, laborbestätigter Grippe, auch Influenza genannt, gibt es im Landkreis gegenwärtig nicht“, hält Jünemann fest.

„Die wichtigste Schutzmaßnahme ist die Impfung, die wir für bestimmte Risikogruppen ausdrücklich empfehlen“, macht Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt zum Start der Grippesaison im Sozialministerium deutlich: „Der beste Zeitpunkt für die Impfung ist im Oktober und November, bevor die Grippewelle beginnt.“ Der Aufbau des Impfschutzes dauere zehn bis vierzehn Tage. Die Impfung sei normalerweise gut verträglich.

Wie kann man sich sonst noch schützen? Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und viele Vitamine in Form von Obst und Gemüse helfen, die Abwehrkräfte zu stärken. Empfehlenswert sind regelmäßiger Sport oder zumindest Bewegung. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt gründliches Händewaschen: besonders wichtig vor dem Essen und dem Zubereiten von Speisen, nach der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, dem Einkaufen und dem Kontakt mit Menschen. Und: Während der Erkältungszeit den Händedruck zur Begrüßung zu verneinen, ist völlig in Ordnung. Außerdem sollte man vermeiden, das eigene Gesicht zu berühren. Die Krankheitserreger werden vor allem über die Schleimhäute in Mund und Nase übertragen.
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