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"Achtung Auto" ein Verkehrssicherheitsprogramm fand an zwei Tagen statt

Der Bremsweg des Autos wurde von der Mehrzahl der Kinder falsch eingeschätzt - theoretisch hätten nur wenige überlebt
Helmstedt: Feuerwehr Helmstedt |

Kreisverkehrswacht Helmstedt und ADAC Ortsclub Helmstedt unterstützten den ADAC-Baustein zur schulischen Verkehrssicherheitsarbeit „Achtung Auto“

Am 07. und 08.08., in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr fand eine Mobilitätsveranstaltung für vier sechste Klassen der IGS Giordano-Bruno-Gesamtschule zum ADAC-Programm „Achtung Auto“ statt. Im Schonraum des Geländes der Freiwilligen Feuerwehr Helmstedt an der Nordstraße konnten die Schülerinnen und Schüler die Veranstaltungsabfolge erleben. Der Obmann für Mobilität, Jonas Schauß, hatte die Aktion angefordert. Als Moderator stand der Fahrlehrer Thorsten Piontek vom ADAC Niedersachsen / Sachsen-Anhalt zur Verfügung. Er brachte die erforderlichen Materialien einschließlich des Vorführautos mit nach Helmstedt. Die Schüler fanden sich dazu bei der Feuerwehr ein, da die dynamischen Unterrichtselemente mit Bremsvorgängen im Bereich der Schule nicht durchgeführt werden können.

Alle Klassen nahmen mit viel Spaß an der Freiluftveranstaltung teil. Der ernste Hintergrund erklärte sich dabei von selbst. Nachdem die Kinder eigene Erfahrungen im Straßenverkehr einbrachten und sie dabei auch über Grundlagen des sicheren Miteinanders diskutiert hatten kam es zum ersten praktischen Element.Nach einer Laufstrecke musst zunächst an einer Ziellinie und dann nach einem Flaggensignal angehalten werden. Es erschlossen sich der Anhalteweg und der Reaktionsweg. Mit diesem Wissen markierten sie an einem Fahrbahnrand die Stelle, an der sie meinten, dass ein Auto (zunächst bei Tempo 30 und dann bei Tempo 50) zum Stillstand kommen würde, wenn an einer bestimmten Stelle eine Vollbremsung durchgeführt würde. Von 30 Schülern lagen dabei durchaus mal sehr viele krass falsch, so dass gerade mal acht überlebt hätten. Diese Fehleinschätzung ist leider sehr normal und wirkt sich im Straßenverkehr ja auch negativ aus.
Alle konnten anschließend auch noch erleben, wie die Insassen eine Vollbremsung erleben. Dort zeigte der Lebensretter Gurt seine Wirkung, aber Auch die Kraft, die den Körper und insbesondere den Kopf nach vorne wirft, konnte erlebt werden. Vor der Fahrt wurde geklärt, wer eventuell noch eine Sitzerhöhung benötigt.
Zusammenfassend stellten die Schüler noch eine Formel zusammen, die sich aus dem Inhalt der Mobilitätsstunde ergab. Reaktionsweg + Anhalteweg = Bremsweg.
Die Fahrten waren dabei alle freiwillig. Auch Lehrkräfte nahmen dabei an den praktischen Übungen teil.

Fotos: Übungen der IGS auf dem Hof der Feuerwehr
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