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Taufgottesdienst in St. Marienberg

Propst Detlef Gottwald tauft die Kinder einer aus Afghanistan stammenden Familie. Ulrich Ludwig hält den Taufspruch bereit
 
Ein ungewöhnlicher Anblick. 15 Taufkerzen stehen auf dem Altar für die anschließende Zeremonie bereit. Propst Detlef Gottwald bringt die entzündete Kerze zum Täufling
Helmstedt: Kloster St. Marienberg |

Taufgottesdienst während des Tages des internationalen Gottesdienstes



Die Georg-Calixt-Gemeinde erlebte keinen normalen Gottesdienst, auch keinen besonderen sondern einen außergewöhnlichen Gottesdienst. Propst Detlef Gottwald hatte am Tag des internationalen Gottesdienstes in der Kirche St. Marienberg auch Menschen aus Syrien, Pakistan und Afghanistan zu begrüßen, die sich durch ihre Taufe zum christlichen Glauben bekennen wollten.

Die ausländischen Besucher des Gottesdienstes wurden zunächst mit dem Kreuz gesegnet, dann erfolgte der Gottesdienstablauf mit einer Predigt, die sich auf den Eunuchen der Kandake, einen Kämmerer aus Äthiopien bezog, den Philippus nach der Erklärung des Evangeliums von Jesus taufte. Gottwald stellte dabei den Prädikanten Ulrich Ludwig als den Philippus der Gegenwart vor, der den Täuflingen den Glauben erklärte. Auch heute kommt man zur Feststellung: „Es spricht nichts gegen eine Taufe.“ Die Kirchengemeinde konnte eine eindrucksvolle Taufzeremonie miterleben. Zunächst wurden drei Kinder einer Familie aus Afghanistan getauft, deren Eltern bereits dem christlichen Glauben angehören, dann folgten Taufen der Erwachsenen in Gruppen. 11 Syrer und eine Pakistani wurden am Taufbecken mit dem Wasser und dem Wort getauft. Die Georg-Calixt-Gemeinde wuchs während des Gottesdienstes also um 15 Gemeindeglieder an.

Die musikalische Begleitung erfolgte durch Andreas Jung an der Orgel und dem Gesang durch Andrea Ludwig.Im Seitengang der Kirch St. Marienberg fand sich die Kirchengemeinde zu einem kleinen Tauffest mit Gesprächen, Getränken und kleinen Leckereien zusammen. Ein bedeutsamer besonderer Gottesdiensttag fand dabei einen sehr harmonischen Ausgang.

Fotos

. Achim Klaffehn: Ein ungewöhnliches Zeichen ging vom Altar der Kirche St. Marienberg aus. 15 Taufkerzen mussten im Laufe des Gottesdienstes durch Propst Detlef Gottwald an die Täuflinge weitergegeben werden.Drei Kinder einer aus Afghanistan stammenden Familie wurden vor den Erwachsenen getauft. Propst Detlef Gottwald führt die Taufe durch und der moderne Philippus Ulrich Ludwig unterstützt die Familie. (Taufe aus dem künstlerisch gestalteten Taufbecken von Emil Homolka aus dem Jahr 1974)
Im Seitenraum der Kirche feierte die Georg-Calixt-Gemeinde nach dem Gottesdienst mit den Täuflingen.

Service aus Wikepedia

:Die biblische Erzählung in der Apostelgeschichte 8,27–39 EU schildert die Taufe des Kämmerers der äthiopischen Königin Kandake Amanitore:
„Nun war da ein Äthiopier, ein Kämmerer, Hofbeamter der Kandake, der Königin der Äthiopier, der ihren ganzen Schatz verwaltete. Dieser war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten, und fuhr jetzt heimwärts. Er saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen. Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest? Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen. Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf. In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben. Seine Nachkommen, wer kann sie zählen? Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen. Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von einem anderen? Da begann Philippus zu reden und ausgehend von diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von Jesus. Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg? Er ließ den Wagen halten und beide, Philippus und der Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entführte der Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht mehr und er zog voll Freude weiter.“

Achim Klaffehn
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