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Generationsübergreifender Workshop zum Thema: Handy - wie geht das?

  Helmstedt: Streplingerode 25/26 |

Handybenutzung – Sag doch mal, wie geht das ?

Der Arbeitskreis „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“ hatte sich zu einer Sondersitzung für Interessierte im Jugend- Freizeit- und Bildungszentrum (FBZ) eingefunden, um sich ihrer digitalen Zukunft zu widemen. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wolfgang Schmidt hatte mit der Leiterin der Einrichtung Denise Kuhnt einen generationsübergreifenden Workshp vorbereitet.

Überraschend groß war die Teilnehmerzahl der Senioren. Das führte dazu, dass die Jugendlichen aus den Reihen des JFBZ zunächst und offensichtlich mit viel Spaß den Tischtennisraum zum Seminarraum umgestalteten. Stühle und Tische mussten zusammengetragen werden.Dann verteilten sich die Jugendlichen so, dass alle Senioren eine Hilfe zur Seite hatten.
Die unterschiedlichen Systeme von Smartphons und des iPhones waren für die Jugendlichen kein Problem.
Ausgangslage für die Tagung ist die Erkenntnis der Senioren, dass sie zum Teil von der Digitalisierung überrollt werden. Sie gehören ja zu der Generation die nach ihrer Kindheit erlebten, dass Telefone oder Fernseher selten und recht massiv waren. Sie lernten und waren damit zum Teil ihren Eltern voraus, wie man eine Wählscheibe und später eine Tastatur bediente, um zu telefonieren. Großeltern hielten das für Teufelskram.
Nun gehen all die die analogen Kommunikationsmöglichkeiten nicht mehr. Die Gegenwart ist digital und man muss den Umgang mit dem Computer und dem Handy erlernen, wenn man nicht abgehängt werden möchte.
Üblich ist es grundsätzlich in der Gesellschaft, dass Jung von Alt lernt. Dabei wird die lange Erfahrung der Senioren in die Waagschale geworfen. Anders ist es allerdings, wenn eine Entwicklung eintritt, die sich insbesondere im Bereich der Jugend ausbreitet, Spiele, permanente Kommunikation und das Wissen über das weltweite Netz bringt ihnen einen gewaltigen Vorsprung ein.
Treffen nun die coolen Jungen auf die dummen Alten?
So wurde es von den Teilnehmern nicht empfunden. Bei dem Projekt bei dem ältere Menschen auf die Jungen treffen, ist es von vornherein klar, es geht um Wissenslücken und um den Erfahrungsvorsprung. Lernen kann man in jedem Alter.
Die Mitglieder des Arbeitskreises besitzen immerhin ein Handy oder ein Smartphon, Sie benutzen das Gerät auch regelmäßig zum Telefonieren. Sie wissen aber auch, dass sich in dem handgerechten Computer ungenutzte Möglichkeiten, sinnvolle Anwendungen oder diverse Apps verbergen, die für sie von Nutzen sein können.
Die Jugendlichen wissen allein aus ihrem häuslichen Umfeld, welchen Wissensvorsprung sie aufgrund ihres schulischen Umfeldes und wegen des ständigen Gebrauchs moderner Geräte haben. Im generationsübergreifenden Projekt hatten sie offenkundig auch eine Menge Spass beim Erklären und Vormachen.
Das gemeinsame Projekt im JFBZ kann durchaus als Vorbildaktion für andere Gruppen empfohlen werden. Die Mitglieder des Arbeitskreises möchten gern in weiteren kleinen Schritten ihren Einstieg in die digitale Welt erweitern.






Fotos Achim Klaffehn JPG: Im Jugend- Freizeit- und Bildungszentrum an der Streplingerode kam es zum generationsübergreifenden Treffen zum Thema: Handy – was kann es alles?008 Wolfgang Schmidt übt gemeinsam mit Ramadan Eke und Maren Kloppfleisch den Umgang mit dem iPhone.
007 Jürgen Oppermann, Denise Kuhnt, Anneus Smidt, Hans-Bernd Walter und Laura Tannenberg üben deun Umgang mit dem Smartphon.
009 Herbert Würfel, Ramadan Eke, Horst Schardinel und Wolfgang Schmidt im Gespräch
008a Einzelunterweisungen in der Gruppe
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