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Diskussion über Verkehrskonzepte der Stadt Helmstedt

  Helmstedt: Streplingerode 25/26 |

Des Arbeitskreises „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“ beschäftigte sich mit der Aktion Ideenreich – ohne Kohle und der Parkraumentwicklung

Der 1. Stadtrat der Stadt Helmstedt, Henning-Konrad Otto, war Gastreferent beim Novembertreffen des Arbeitskreises „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“. Er war gebeten worden, die Runde über Veränderungen im Bereich der Parkplatzkonzeption in Helmstedt zu reden. Aufgrund der aktuellen Entwicklung begann er in Abstimmung mit Wolfgang Schmidt vom Arbeitskreis mit dem Integrativen Leitbild der Stadt Helmstedt, dass unter dem Motto „Ideenreich – ohne Kohle“ erarbeitet wird. Ein großer Anteil der Gruppe hatte an der Befragungsaktion teilgenommen, was durch die Kaffeetassen der Runde deutlich wurde. Ziel ist es die Bürger in den Prozess einzubinden, der letztendlich in eine Entscheidung des Stadtrates einmünden wird. Wichtig ist die Verlässlichkeit der entstehenden Planung die über eine Legislaturperiode hinausreichen soll. Bestehende Planungen wie beispielsweise das Radverkehrskonzept das der Arbeitskreis Fahrradfreundliches Helmstedt erarbeitet hat oder überregionale Planungen des Regionalverbundes werden berücksichtigt. Ohne ein Konzept wird die Stadt Helmstedt in Zukunft keine Fördergelder mehr in Anspruch nehmen können. Eine regelmäßige Überprüfung und Fortschreibung ist vorgesehen.Anschließend berichtete Herr Otto über das Parkplatzkonzept. Die Verwaltung hat die Absicht in Zukunft großflächiger zuplanen. Im Ideealfall eine gemeinsame Regelung im gesamten Innenstadtbereich. Ein Problem bei der derzeitigen Verfahrensweise sei die Straßenreinigung. Otto kann sich vorstellen, dass in Zukunft ein absolutes Haltverbot kombiniert mit dem Reinigungszeitraum freie Fahrt für die Kehrmaschine schafft. Eine Handreinigung sei nicht finanzierbar und würde die Probleme nicht lösen. Der Ansatz führte sofort zu einer kontroversen Diskussion mit den Arbeitskreisteilnehmern. Mangelnde Sauberkeit scheint als großes Problem wahrgenommen zu werden.Weitere Thesen wurden dargestellt. Der ruhende Verkehr in der Innenstdt könnte durch bewirtschaftete „Park-and-Walk-Parkplätze“ vermieden werden. Bewirtschaftete Parkplätze in der Innenstadt müssten besser ausgelastet werden. Die Teilnehmer gaben zu diesen Punkten zu bedenken, dass der ruhende Verkehr in die nahegelegen Wohngebiete verdrängt wird. Der bewirtschaftete Verkehr würde dann wohl immer weiter ausgedehnt. Über die mögliche Regelung durch Parkscheiben, auch auf Anwohnerparkplätzen und die Regelung für schwerbehinderte Verkehrsteilnehmer (20 Plätze) wurde gesprochen.
Otto stellte dar, dass die Stadtverwaltung auf dem Gebiet des Parkraums bereits erhebliche Vorarbeit geleistet habe. Ein Überblick über die Parkplätze und deren Auslastung bestehe bereits. Eine Erhebung über die Parkmöglichkeiten auf Privatgrundstücken in der Innenstadt könne nicht durchgeführt werden.
Als interessante Zukunftsmöglichkeit referierte Otto auch über die Vermeidung des ruhenden Verkehrs beispielsweise durch „Teilzeitautomobile“ oder durch das Wohnen in der Stadt, das die Nutzung eines eigenen Automobils überflüssig machen könne. Veränderungen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs könnten ebenfalls als entlastender Faktor für den ruhenden Verkehr entwickelt werden. Die Teilnehmer wiesen darauf hin, dass der ÖPNV schon jetzt verbesserungswürdig sei.
Der Arbeitskreis wird sich in verschiedenen Arbeitsgruppen mit der Thematik beschäftigten. Schmidt bedankte sich bei dem 1. Stadtrat zunächst einmal für das interessante Referat.

Foto JPG: Im Jugend Freizeit und Bildungszentrum an der Streplingerode diskutierten Mitglieder des Arbeitskreises Senioren als Vorbild im Straßenverkehr mit dem 1. Stadtrat der Stadt Helmstedt, Henning-Conrad Otto, über Verkehrskonzepte der Stadt.
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