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Bornumer Narren drehen kräftig auf

Bunt kostümiert und gut gelaunt zogen die Wurstsammler am Samstagmorgen von Haus zu Haus. Foto: Lüer

Motto: „Feiern wie früher bei Hanna.“

Von Maria Lüer, 31.01.2017

Bornum. Nachdem die Bornumer im letzten Jahr auf ihren Fasching verzichten mussten, schallte das dreifache „Helau“ am vergangenen frühen Samstagmorgen wieder laut durch die Gassen, als um 8.30 Uhr eine bunte, gut gelaunte Narrenschar von Haus zu Haus zog und mit dem Sammeln von Wurst, Käse, Eiern und Geld für den gemeinsamen Schmaus im Lindenhof begann.

Unter dem Motto „Feiern wie früher bei Hanna“ ging es am Abend pünktlich um 20.11 Uhr weiter. Zeremoniemeister Lothar Claus eröffnete im Namen der gesamten Organisatorentruppe die Sause und verriet, wie ausgelassen damals bei Hanna im Schützengarten gefeiert wurde: „Die Bornumer waren zum Beispiel ganz scharf auf ein kleines Würfelspiel, bei dem der Verlierer immer eine Lokalrunde ausgeben musste“, rief er unter anderem in Erinnerung.

Michael Wohld kalauerte in seiner Bütt über politische Themen – wenngleich er seinem Publikum mehrmals energisch das Gegenteil beteuerte: „Egal, an wem man übt Kritik – ich red‘ nicht über Politik.“

Für reichlich Unterhaltung sorgten neben gut aufgelegter Musik auch die Sänger, die einige bekannte Lieder ortsgemäß umtexteten, sowie die Bornumer Mädels, die mit ihrer ausgelassenen Tanzaufführung den Saal einheizten.

Unter den feierwütigen Jecken wimmelte es nur so von gut aussehenden, prächtigen Kostümen aller Couleur. Für ihre besonders kreative Umsetzung erhielten Daniel Heusinger und Clemens Rohlfs als Maria und Josef sowie Ingrid Semper als Kuh einen Preis. Der erste Platz ging an Felix Hädelt, der als Modedesigner Rudolph Moshammer fast nicht wiederzuerkennen war.
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