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Betrachtung eines der Fensterbilder von St. Stephani

Helmstedt: St. Stephani |

Betrachtung eines der Fenster in St. Stephani

Touristische Betrachtungen durch Achim KlaffehnI
n der Nordseite der Kirche St. Stephani befindet sich ein Bleiglasfenster mit einem geschichtlichen Inhalt. Es zeigt die Übergabe der kaiserlichen Gründungsurkunde (Kaiser Maximilian II) für die Helmstedter Universität durch den Kanzler Mynsinger an den Herzogssohn Heinrich Julius. Es ist also eine eher weltliche Darstellung aus 1576.Der Vorgang bezieht sich auf den 15. Oktober 1576 in der Stephanikirche, die sich auch zur Universitätskirche entwickelte. Über der Szene ist das verliehene Universitätswappen gestaltet.

Anhand der Darstellung kann auch der zeitgeschichtliche Umstand erkannt werden, dass zu dieser Zeit bürgerliche aufgrund ihrer besonderen Verdienste, beispielsweise als Politikberater, aus der Masse der Untertanen hervorgehoben wurden. Bei dem Kanzler des Fürstenhauses Braunschweig-Wolfenbüttel, Joachim Mynsinger von Findeck. Er trat auch als Viezehofrichter und Rat von Haus aus“ aus der Masse hervor und wurde hier im Fensterbild verewigt. Mynsinger gilt auch als Begründer der kanonistischen Jurisprudenz.
Der Kanzler und seine Brüder traten auch als Förderer der St. Stephanikirche in Erscheinung. Sie stifteten die Stephani-Kanzel, ein Kunstwerk der Renaissance.

Die kirchliche Aussage ist unter der Szene mit dem Schriftzug: „Des Herren Wort bleibt in Ewigkeit“, gemacht. Es handelt sich um einen Auszug aus dem 1. Brief Petrus 1,25.
Das Wort erinnert an den heiligen Wandel durch das Blut Christi.



Foto Achim Klaffehn JPG: Kirchenfenster aus St. Stephani mit einer Darstellung des Gründungsvorgangs der Helmstedter Universität.
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