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Der den Wolf fängt....

Braunschweig: Gerstäcker-Museum | !

Ist das glaubhaft? Ein junger Mann fängt mit bloßer Hand einen Wolf

Der größte Feind der amerikanischen Siedler ist der Wolf. Er bedroht ihre zumeist frei im Wald herumstreifenden Tiere - Schweine, Gänse und Hühner. Die Farmer schießen die Wölfe, wo sie können - aber der Tagesablauf auf einer neu angelegten Farm lässt wenig Zeit für Jagdzüge zu. So kommen ein paar junge Farmer bei einem der seltenen Meetings auf die Idee, einen Wolf lebendig zu fangen.

Abschreckung für andere

Diese wahnsinnige Idee wird bald zu einem Wettbewerb unter den jungen Männern. Es gilt, den Wolf mit bloßen Händen zu fangen - bzw. ihn aus einer Lebendfalle herauszuholen und dann - ihm eine laut schallende Glocke umzuhängen. Der frei gelassene Wolf kehrt zu seinem Rudel zurück, aber die unangenehme Glocke verjagt die anderen Wölfe.

Eine Lügengeschichte aus dem Wilden Westen?

An den Lagerfeuern und in den Blockhäusern der Siedler wurden im 19. Jahrhundert zahlreiche unglaubliche Geschichten erzählt, die sogenannten "tall takes" oder auch "true lies", gern von einem Wanderer zum anderen Erzähler noch reichlich ausgeschmückt. Einer von ihnen war der Abenteurer Friedrich Gerstäcker, der in sechs Jahren seiner Streif- und Jagdzüge durch Nordamerika vieles gehört und später aufgeschrieben hat.

Der Wolfsben

Das ist eine dieser Geschichten, die in einer hübschen Ausgabe mit zwei weiteren Erzählungen neu aufgelegt wurde. Und bei einem besonderen Abend im Gerstäcker-Museum, Wolfenbütteler Str. 56, wird diese Geschichte von Thomas Ostwald vorgelesen. Am Samstag, 22. Februar, um 19.30 Uhr heißt es "Der den Wolf fängt... Geschichten aus der Pionierzeit", der Eintritt beträgt 5,-- € und schließt das Buch mit ein - zum Nachlesen daheim und fernab von heulenden Wölfen....
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