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Verbote auf der B244 zwischen Gr. Sisbeck und Gr. Twülpstedt

Kurven und Tal und Berg führten zu Unfallschwerpunkt auf der B 244
Groß Twülpstedt: B 244 |

Ein neuer Verkehrsunfallschwerpunkt wurde auf der B 244 zwischen Gr. Sisbeck und Groß Twülpstedt festgestellt
Geschwindigkeitsregelungen und Überholverbot wurden neu angepasst

Erstmals wurde die Strecke der B 244 zwischen Groß Sisbeck und Groß Twülpstedt 2016/2017 unter UHL 1/17 als Unfallhäufungsstelle von der Verkehrsunfallkommission des Landkreises Helmstedt behandelt. 2016 ereigneten sich 5 Verkehrsunfälle. Dabei wurden 2 Menschen leicht und 2 schwer verletzt. Eine Beteiligte verstarb am Unfallort. Nach der Auswertung polizeilich registrierter Verkehrsunfälle auch der vorausgehenden Jahre ab 2014 durch Andrea Pagel stellte Norbert Vetter von der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt fest, dass von 6 Unfällen im Längsverkehr 3 Unfällen beim Überholen stattfanden. In dieser Zeit wurden beispielsweise auch 5 Unfälle mit Wild registriert.
Der schwerste Unfall ereignete sich in den Morgenstunden des 03.12.2016. Bei Eisglätte kam eine 69 jährige Fahrerin mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen entgegenkommenden Lkw. Nach dem Aufprall kam das Unfallfahrzeug im Straßengraben zum Stehen. Die Fahrerin verstarb an der Unfallstelle.
2017 kam es aufgrund langer Bauarbeiten bis zum Termin der Unfallkommission zu keinen Unfällen.
Aufgrund des Schwerpunktes der Unfälle im Längsverkehr insbesondere beim Überholen einigte sich die Kommission auf eine Umgestaltung der Verkehrsverbote. Die dort angeordneten Geschwindigkeitsbeschränkungen (80 km/h) und Überholverbote sollen neu konfiguriert werden. Insbesondere soll der Zusatz, landwirtschaftliche Fahrzeuge dürfen überholt werden, gänzlich entfallen. Es kann Fahrzeugführer irritieren, da es danach aussieht als würde ein Überholen ja doch möglich sein.
Bezüglich der Wildunfälle stellte Achim Klaffehn von der Kreisverkehrswacht Helmstedt fest, dass im betroffenen Straßenabschnitt nur eine unbedeutende Menge Wildwarnreflektoren angebracht sind. Seitens der Straßenverkehrsbehörde wurde darauf hingewiesen, dass solche Reflektoren nur noch dort genehmigt werden, wo real ein Wildunfallschwerpunkt festgestellt wurde.

Fotos Achim Klaffehn JPG: B244 zwischen Groß Sisbeck und Groß Twülpstedt - Unfallschwerpunkt
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