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Reiten - Ein Sport für Jedermann

Häufig sind es junge Mädchen die für große Pferde schwärmen und gerne reiten lernen möchten. Doch nicht nur für Kinder ist Reiten ein schöner Sport, auch für Erwachsene bietet er den optimalen Ausgleich nach einem anstrengenden Arbeitstag, denn man ist an der frischen Luft, hat Bewegung und Kontakt zum Tier und zu anderen Reitern. Dafür muss man sich nicht gleich ein eigenes Pferd in den Stall stellen. In und um Braunschweig gibt es viele Reitvereine und Reiterhöfe die Reitstunden und qualifizierten Unterricht auf Schulpferden anbieten.

Um Kinder an das Pferd und ans Reiten heran zu führen, eignet sich Voltigieren, das Turnen auf dem Pferd, besonders gut. Voltikinder lernen das Reiten später viel, viel leichter, da ihr Gleichgewichtssinn bereits sehr gut trainiert wurde. Sie turnen zunächst nur im Schritt auf dem Pferderücken, wenn die Übungen jedoch halbwegs sitzen, werden sämtliche Figuren auf dem galoppierenden Pferd geturnt. Bei manchen Übungen wie Mühle, Fahne oder Schere, bleiben immer noch ein oder zwei Hände an den Griffen des Voltigiergurtes. Wenn es dann aber darum geht, freihändig auf dem galoppierenden Pferd zu stehen, zeigt sich, wer einen guten Gleichgewichtssinn hat. Den Kindern bringt das Voltigieren meistens sehr viel Spaß, denn sie sind in einer Gruppe mit gleichgesinnten Kindern und sie kümmern sich alle zusammen um das Voltipferd, pflegen es und machen es für die Voltigierstunde fertig. Als Ausrüstung langen ganz normale Sportsachen und Gymnastikschuhe oder ähnliche Schuhe mit einer weichen Sohle. Im Stall, wenn das Pferd fertig gemacht wird, sollte das Kind jedoch feste Schuhe tragen, damit die Füße gut vor den harten Pferdehufen geschützt sind. Bereits mit ca. 5 Jahren können Kinder mit dem Voltigieren anfangen.

Die erste Reitstunde

Sind die Kinder bereits älter oder möchte man als Erwachsene mit dem Reiten beginnen, finden die ersten Reitstunden in der Regel an der Longe statt. Dabei hat der Reitlehrer das Pferd an einer langen Leine und lässt es im Kreis um sich herum laufen. Da das Pferd durch den Reitlehrer kontrolliert wird, kann der Reitschüler sich voll und ganz auf sich selbst und seinen Sitz konzentrieren. Hat der Reitschüler sein Gleichgewicht in allen drei Grundgangarten gefunden und bleibt sicher und ohne sich festzuhalten im Schritt, Trab und Galopp auf dem Pferderücken sitzen, geht es weiter in die normale Reitstunde.

In kleinen Gruppen mit ca. 4 bis 6 Reitern wird den Reitschülern nun beigebracht, wie sie das Pferd in der Reitbahn dirigieren und kontrollieren. Der Unterricht findet zunächst nur in der Reithalle oder auf einem eingezäunten Reitplatz statt. Es braucht also niemand Angst haben, dass das Pferd mit dem Reitanfänger auf dem Rücken wegläuft. Übung macht auch beim Reiten den Meister, je mehr Reitstunden absolviert wurden, desto sicherer wird der Reitschüler auf dem Pferderücken und im Umgang mit dem Pferd. Irgendwann kann dann ein erster kleiner Ausritt gewagt werden. Hierfür wird der Reitlehrer entsprechend ruhige und erfahrende Pferde auswählen, die sich so schnell durch nichts erschrecken lassen.

Das braucht man zum Reiten

Als Ausrüstung für das Reiten braucht man auf jeden Fall eine Reitkappe. Ohne Reitkappe kommt kein Reitschüler auf das Pferd, bei Kindern empfehlen manche Reitställe außerdem das Tragen einer Sicherheitsweste. Aber auch für Erwachsene Reiter macht eine Sicherheitsweste Sinn. „Gerade wer im fortgeschrittenen Alter mit dem Reiten beginnt, fühlt sich oft sicherer, wenn er für eventuelle Stürze gut gerüstet ist.“ so Nadine Nitsche der Firma Kristallkraft Naturprodukte, Hersteller von Ergänzungsfuttermitteln für Pferde. Für den optimalen Halt im Sattel und in den Steigbügeln sorgen Reithosen und Reitstiefel. Es müssen auch nicht gleich die teuren Lederreitstiefel sein, am Anfang langen Gummireitstiefel oder alternativ Minichaps kombiniert mit Jodpurstiefeletten. Die Stiefeletten kann man auch sehr gut anziehen, wenn man nicht reitet und nur mal so in den Stall schauen möchte.

Sind erst einmal die Grundlagen gelegt, bietet der Reitsport eine breite Palette an Disziplinen. Am bekanntesten sind der Springsport und die Dressur, doch es gibt auch viele andere Möglichkeiten Spaß mit dem Pferd zu haben. Man kann den Reitsport als Turniersport oder als Freizeitsport betreiben. Kinder und Jugendliche finden es meistens spannend ihr Können auf Turnieren unter Beweis zu stellen und sich mit anderen zu messen. Erwachsene, die stark im Beruf eingespannt sind, suchen beim Reiten mehr die Entspannung und treffen sich vielleicht mit Freunden zum gemütlichen Ausritt oder unternehmen Wanderritte oder Reiterrallys.
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