Anzeige

Der Autokratische Erziehungsstil vom Experten erklärt

Bei dem autokratischen Erziehungsstil kann man von einer Steigerung des autoritären Erziehungsstils sprechen. Dieser Erziehungsstil geht davon aus, dass den Kindern Autorität entgegen gebracht werden muss und so werden die Kinder mit einer „starken Hand“ geleitet und müssen sich an strenge Regeln ohne Kompromisse halten. Hierdurch wird jegliche Eigeninitiative oder Selbständigkeit des Kindes von Anfang an unterdrückt. Die Meinung der Sprösslinge wird nicht ernst genommen und ist bedeutungslos in den Augen der Eltern.

Das Kind darf bei einem autokratischen Erziehungsstil nicht mitsprechen, nicht selbst entscheiden und hat somit auch keinerlei Einfluss darauf, selbst zu bewerten, was richtig und was falsch ist.

Die Ausführung der autokratischen Erziehung

Das Lernziel des Kindes besteht in erster Linie darin, Gesagtes zu akzeptieren und zu befolgen. Bei diesem Erziehungsstil konzentrieren sich die Erwachsenen lediglich auf die Defizite des Kindes. Fehler werden geschimpft und bestraft, wenn jedoch Dinge gut gemacht wurden, wird dies völlig übergangen. Auf einen Verstoß der Regeln gibt es für das Kind Konsequenzen. Auf diese Konsequenzen hat das Kind keinerlei Einfluss und auch die Einwände oder die Begründung für das Fehlverhalten des Kindes spielt für die Konsequenzen keine Rolle.

Die Nachteile der autokratischen Erziehung

Das Kind wird nicht in der Lage sein, durch die vorgegebenen Regeln, die streng eingehalten werden, Eigeninitiative, Selbstvertrauen oder Kreativität zu entwickeln. Dies führt dazu, dass es sich nicht entfalten kann, was wiederum zu starken Minderwertigkeitskomplexen führen kann. Um dies dann später zu kompensieren besteht durchaus die Gefahr, dass das Kind, das autokratisch erzogen wird, Schwächeren gegenüber aggressiv wird. Auch besteht die Möglichkeit, dass das Kind Autoaggressionen entwickelt, um die seelischen Verletzungen, die die autokratische Erziehung zu verantworten hat.

Die Merkmale der autokratischen Erziehung



Die autokratische Erziehung ist daran zu erkennen, dass der Erzieher die jeweiligen Aktivitäten der Kinder bestimmt und außerdem streng auf die Einhaltung der Regeln bedacht ist. Der Erzieher verhält sich gegenüber den Kindern, die die Regeln einhalten zwar sehr freundlich, aber auch sehr unpersönlich. In der autokratischen Erziehung wird mit Drohungen, Einschüchterungen und Bestrafungen gearbeitet. Der Erzieher erfolgt Befehle und erwartet bedingungslosen Gehorsam. Letztlich erkennt man den autokratischen Erziehungsstil auch daran, dass der Erzieher die Verantwortung für sämtliche Handlungen übernimmt.

Fazit der autokratischen Erziehung

Die autokratische Erziehung ist zu einseitig und es gibt zu viele Nachteile für die Kinder:

- seelische Verletzungen
- Minderwertigkeitsgefühle
- das Kind entwickelt keine Eigeninitiative oder Kreativität
- das Kind bleibt unselbstständig.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.