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Himmelfahrt im Landkreis Peine - Bilanz der Polizei

Peine, 30.05.2014. Wie auch in den Jahre 2012 und 2013 hatte die Polizei auch in diesem Jahr an ihrem in den Vorjahren bewährten Einsatzkonzept festgehalten und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Landkreises Peine und der Stadt Peine bereits im Vorfeld des Feiertages konkrete Maßnahmen zur Einhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung getroffen.

U.a. wurden zu diesem Zweck in Absprache mit den zuständigen Ordnungsämtern und Gemeinden Alkoholverbotszonen bzw. ein eingeschränktes Alkoholverbot, bzw. Betretungsverbot für die Naherholungsgebiete am Eixer See, Wehnser See und Teilen der Wipshausener Teiche ausgesprochen (wie bereits berichtet).

Ein wesentlicher Bestandteil des polizeilichen Einsatzkonzeptes war es auch, dass durch eine niedrige Einschreitschwelle und ein konsequentes Einschreiten gegenüber alkoholisierten Personen Konflikte bereits in ihrer Entstehung verhindert, bzw. unterbunden werden sollten. Diese Maßnahmen, die auch in den örtlichen Printmedien verbreitet worden waren, führten sicherlich auch dazu, das kein Besucheraufkommen mit Konfliktpotenzial im Bereich des Eixer Sees feststellbar war.

Die Alkoholverbotszonen, sowie das Betretungsverbot für den Wehnser See und die Wipshausener Teiche wurden eingehalten. In enger Zusammenarbeit mit Stadt Peine, der Gemeinde Edemissen, dem Jugendamt Peine und durch stringente Umsetzung des Einsatzkonzeptes mit starker Polizeipräsenz konnten kleinere Personengruppierungen frühzeitig kontaktiert und beeinflusst werden. Sich anbahnende Schlägereien zwischen alkoholisierten Personengruppen wurden durch rechtzeitiges Einschreiten der Polizei verhindert und durch Platzverweise konnten so handgreifliche Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld unterbunden werden.

Neben den zahlreichen Schlichtungen wurde die Polizei auch zur Unterstützung einer RTW-Besatzung nach Rosenthal, Zum Walde gerufen, da diese Probleme mit einer stark alkoholisierten 48-Jährigen hatte, die nach einem Sturz kurzfristig bewusstlos war und sich nicht behandeln lassen wollte. Nach gutem Zureden durch die Polizei begibt sie sich dann doch zur Behandlung ins Klinikum Peine. Einen weiteren Einsatz gab es für die Polizei in den frühen Abendstunden unter der Kanalbrücke zwischen Wendeburg und Bortfeld, an der L 475. Hier hatten die dort Feiernden ihr Grillfeuer nicht ordnungsgemäß gelöscht, so dass durch Zeugen ein Brand gemeldet wurde. Die Polizei löschte die restliche Glut, so dass kein weiterer Schaden entstehen konnte. Die Verursacher konnten nicht ermittelt werden.

In der Gemarkung Sonnenberg, auf der K 52 wurden von einer "Vatertagsgruppe" Leitpfosten herausgerissen. Nach dem Erscheinen der Polizei konnten sie diese alle wieder einsetzen, so dass letztendlich kein Schaden entstanden ist. Einen 39-Jährigen musste die Polizei in Lengede, vom Vallstedter Weg abholen, da Passanten, die den stark alkoholisierten Mann aufgefunden hatten, vergeblich versucht hatten ihm zu helfen. Die eingesetzten Beamten konnten nach einigen alkoholbedingten Verständigungsschwierigkeiten den Wohnort des Mannes ermitteln und brachten ihn nach Hause. Eine Person musste die Nacht bei der Polizei im Gewahrsam verbringen. Er war in Wendeburg zusammen mit einer weiteren Person von der Polizei angetroffen worden. Passanten hatten die Polizei gerufen, weil die Personen stark alkoholisiert und verletzt sein sollten. Bei dem Eintreffen stellte sich heraus, dass eine dieser Personen Verletzungen am Bein hatte, die eine Behandlung im Klinikum erforderlich machte. Sie wurde daher mit einem RTW dorthin verbracht. Die zweite Person wurde zu ihrem eigenem Schutz ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

Zum Abschluss des Himmelfahrttages hatte die Polizei dann noch für Ruhe in einer Kleingartenkolonie in Telgte zu sorgen. Hier waren bereits den ganzen Tag über Feiern im Gange, die in den Abendstunden zu erheblichen Ruhestörungen sorgten. Als die Beamten gegen Mitternacht erneut gerufen wurden, um für Ruhe zu sorgen, machten 15 bis 20 stark alkoholisierten Feiernde keine Anstalten sich ruhiger zu Verhalten. Daraufhin wurde die Feier dann unter starkem Polizeiaufgebot beendet. Gegen 02:00 Uhr wurde die Polizei Peine dann noch von besorgten Eltern angerufen, die ihren 17-jährigen stark alkoholisierten Sohn als vermisst meldeten. Dieser war leicht bekleidet und alkoholisiert zu Fuß unterwegs, konnte aber bei einem telefonischen Kontakt keine konkreten Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen. Der Jugendliche wurde von der Polizei dann in der Trogstrecke der BAB A 2 an der Anschlussstelle Peine aufgefunden und konnte den Eltern übergeben werden.

Alles in Allem jedoch kann aus Sicht der Polizei von einem ruhigen Verlauf des Feiertages gesprochen werden, wobei sicherlich auch das von der Polizei in Zusammenarbeit mit den anderen Behörden und Gemeinden ausgearbeitete Sicherheitskonzept mit präventiven Maßnahmen und der niedrige Einschreitschwelle, sowie das konsequentes Einschreiten gegenüber alkoholisierten Personen beigetragen haben mag.
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