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Tierkommunikation? Meine Geschichte! Außergewöhnlich, aber interessant

Mein Name ist Janine Reinecke, ich bin 36 Jahre jung und ich übe einen außergewöhnlichen „Beruf“ aus. Ich bin Tierkommunikatorin.
Leider ist diese Bezeichnung und diese Art von -Tieren und Menschen helfen- nicht rechtlich und gesetzlich geschützt, so dass diese Tätigkeit leider noch nicht viel Zuspruch bekommt in der Gesellschaft. Ich kämpfe dafür, dass dieses Tätigkeitsfeld öffentlich gemacht wird und sich Tierhalter selbst davon überzeugen können, dass Tierkommunikation funktioniert.
Wissenschaftlich konnte diese Art der Kommunikation noch nicht bewiesen werden, wo ich allerdings trotz allem sehr froh darüber bin, denn stellen Sie sich mal vor, was mit unseren armen Tieren passieren würde, wenn man Tierkommunikation beweisen könnte. Sie würden vermehrt in Versuchslaboren landen und für Experimente genutzt werden. Also es hat seine Vor und Nachteile, dass man Tierkommunikation nicht beweisen kann.

Tierkommunikation ist eine mentale, gedankliche Unterhaltung, die ich mit einem Tier führe. Man nennt diese Art der Kommunikation auch Telepathie.
Noch heute gibt es auf einigen Kontinenten unserer Erde Naturvölker, die auf telepathischer Ebene kommunizieren.
Viele Menschen belächeln das Thema, das bin ich gewohnt, außerdem habe ich selbst auch einmal die Tierkommunikation belächelt als ich davon gehört habe, doch konnte ich mich selbst davon überzeugen, dass sie funktioniert. Viele Klienten von mir, konnten sich ebenfalls davon überzeugen.

Zum Thema Telepathie wurden schon viele Experimente gemacht ein besagter Biologe, Rupert Sheldrake, machte auf diesem Gebiet sehr viele Experimente. Außerdem gibt es ein Buch: Das Nullpunkt- Feld von Lynne Mc Taggert geschrieben. In diesem Buch befinden sich einige Ansätze aus der Quantenphysik, die die Telepathie versuchen zu erklären.
Aber einen „richtigen“ Beweis gibt es nicht. Jeder selbst muss sich dazu ein Bild machen.
Ich weiß nur: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die können wir einfach nicht erklären.
Und weil wir Menschen darauf getrimmt sind, immer für alles eine Erklärung und einen Beweis haben zu wollen, geht es schlecht in unser Verständnis hinein, dass so etwas funktionieren könnte...

Meine Überzeugung ist, dass die telepathische Kommunikation uns Menschen angeboren ist. Viele tun dies mit Intuition oder Instinkten ab. Es ist keine besondere Gabe und auch keine besondere Fähigkeit, die man da an sich hat. Nein, es ist völlig natürlich und hat damit überhaupt nichts zu tun.Wir haben diese Art der Kommunikation einfach nur verlernt, weil sie uns ab trainiert worden ist und wir uns der verbalen Sprache angenommen haben.
Zum Beispiel hat jeder von uns bereits die Situation erlebt: Wir denken an eine uns nahe stehende Person. In diesem Moment ruft sie an. Wir belächeln dies und machen uns keine weiteren Gedanken dazu. Tun es einfach ab.
Besonders bei uns nahe stehenden Personen, mit denen wir eng verbunden sind, passieren phänomenale Dinge. Oft sagt man etwas zur gleichen Zeit. Man belächelt dies und sagt: Zwei Doofe ein Gedanke, doch was steckt wirklich dahinter?
Eine Mutter zum Beispiel, die zu Hause ganz unruhig wird und ein schlechtes Gefühl hat. Irgendetwas ist passiert. Das Volljährige Kind hatte einen Autounfall. Diese Beispiele kann man natürlich so und so sehen.

Ich selbst habe bis im letzten Jahr noch in einem Kindergarten gearbeitet und zwar mit Kleinkindern im Alter von 6 Monaten und 3 Jahren. Gerade die Kleinen, die noch nicht sprechen konnten, konnten sich wunderbar mit den anderen Kleinkindern verständigen. Ganz ohne Worte!!!
Gerade Kinder beherrschen diese Art der Kommunikation noch ganz intensiv, bis wir als Eltern ihnen diese Fähigkeiten nehmen.

Es gibt sicherlich noch viele solcher Beispiele, die ich Ihnen nennen kann, doch das würde den Rahmen sprengen, also komme ich zu meiner Geschichte:

Im September 2012 begann mein Weg mit und zur Tierkommunikation, als meine Katze Lilli plötzlich verschwunden war. Das ist nichts außergewöhnliches denken Sie, aber das war außergewöhnlich, denn Lilli war eine reine Wohnungskatze, obwohl sie immer die Möglichkeit hatte nach draußen zu gehen. Denn ihr Bruder Charly war ein Freigänger. Lilli ist auf einem Auge blind und ihr war es nie geheuer nach draußen zu gehen und deshalb meidete sie das.

An einem heißen Septemberabend fütterte ich wie gewöhnlich meine beiden Fellnasen und wunderte mich schon, wo Lilli sei. Wir dachten sie ist irgendwo eingesperrt vielleicht im Kleiderschrank, dort schummelte sie sich gerne mal rein wenn wir nicht darauf achteten. Wir suchten die ganze Wohnung ab, in jeder Ecke, doch Lilli war nirgends zu finden. Also schauten wir weiterhin im Keller nach, doch auch da fanden wir sie nicht.

Sie können sich vorstellen, ich machte mir große Sorgen, denn das war sehr ungewöhnlich von Lilli.
Verrückt vor Sorge machten wir uns auf den Weg um sie zu suchen. Aber ich kann Ihnen sagen, die Suche glich der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, sie war eigentlich unmöglich.
Wir druckten Flyer, klingelten bei Nachbarn, baten, auf Ihre Grundstücke nachzusehen, doch von Lilli keine Spur. Das war so ungewöhnlich, denn ich dachte gerade bei Lilli, dass sie kommt, wenn sie uns hört, aber alles war vergebens.
So stieß ich das erste mal auf eine Tierkommunikatorin. Ich besprach das mit meinem Freund und wie erwartet hielt er nichts von dieser Methode, aber wir waren super verzweifelt und dachten gar nicht daran aufzugeben.

Also nahm ich Kontakt zu einer Tierkommunikatorin auf. Da ich trotz allem sehr skeptisch war, sagte ich ihr NICHTS über mich und NICHTS von Lilli, denn ich hörte mal, dass viele versuchen, die Tierhalter auszuquetschen und sich dann mit anderen Worten einen Reim auf mein Erzähltes machen. Nein, dachte ich, nicht mit mir. Veräppeln lasse ich mich nicht.
Die Tierkommunikatorin aus München war sehr nett. Sie beschrieb mir Gegenden, die ich so noch nicht kannte in meiner Umgebung.
Außerdem fand ich ganz faszinierend, als sie mir erzählte, dass Lilli oft ein aufflackerndes Licht sieht, das an ihr in einer hohen Geschwindigkeit vorüberzieht und dass sie das ganz verrückt mache und dieses kam immer nach einem 4 tönigen: kling,kling,kling,kling. Außerdem machte dieses Licht sehr laute Geräusche. Ich überlegte lange, denn ich konnte es nicht wirklich zuordnen. Ich konnte damit nichts anfangen.
Dann sah die Tierkommunikatorin Bilder von einer grünen hohen Wand an der Lilli entlang gelaufen ist. Jetzt wusste ich, was die Dame, bzw. Lilli meinte.
Ich war in diesem Moment sprachlos. Die Dame hatte weder meine Adresse noch wusste sie, dass ich in der Nähe eines Bahnhofes wohne.
Die grüne Wand war die Lärmabsperrung der Gleise und das klingeln ertönt genau 4 mal, bevor die Schranken zu gehen und dann der Zug in einem rauschendem Tempo da lang fährt.
Woher sollte die Dame das wissen? Sie kann das nur von Lilli haben. Außerdem konnte sie mir über Lilli eine menge Charaktereigenschaften nennen und konnte mir erzählen, wie es zu hause bei ihr ist, wie viele Menschen bei ihr wohnen usw... Woher sollte die Tierkommunikatorin das wissen?
Da gibt es nur die eine Erklärung für: Tierkommunikation funktioniert!!!

Nach einigen Tagen war Lilli immer noch nicht zu hause. Wir hängten Plakate mit Fotos auf im ganzen Dorf, wir machten uns große Sorgen, denn wir wussten, dass Lilli nichts fraß und großen hunger hatte. Getrunken hat sie zum Glück, aus einem etwas breiterem Bach. Auch das wusste die Tierkommunikatorin nicht, dass wir genau hinter unserem Haus einen Bach haben.
Für mich wurde immer klarer, dass Tierkommunikation funtkioniert.

Trotzdem fanden wir Lilli nicht. Wir suchten stundenlang, setzten uns nachts stundenlang auf Wiesen und warteten, riefen Lilli immer wieder und versuchten zu locken.

Vergebens!

Wir überlegten, eine weitere Tierkommunikatorin einzuschalten und taten dies auch, ganz unabhängig voneinander. Die nächste Tierkommunikatorin war ebenfalls sehr nett und schien mir sehr professionell zu arbeiten. Sie erzählte mir fast übereinstimmend mit der anderen Tierkommunikatorin das gleiche. Lilli ist verängstigt, verstört und schwach. Hat Hunger, findet nichts zu essen. Das besorgte uns natürlich sehr. Außerdem erzählte auch sie von der grünen Wand.
Ich beschloss mit meinem Freund ,Martin, dann nun doch einmal die Wand entlang zu gehen. Es war lauter dickicht, wir mussten uns da echt durch kämpfen, hatten Dornen im Weg, die uns piekten und stachen, es war wirklich sehr ansdtrengend.
Wir bekamen die Informationen, dass Lilli lautes Hundegebell verrückt macht und sie ist an einem gummiartigen Gegenstand vorbei gekommen, er ist etwas rundlich aber die Tierkommunikatorin hat kein klares Bild gesehen.
Also gingen wir weiter und tatsächlich, nach einer kurzen Zeit kamen wir an einem blauen, kaputten Gummiball vorbei, den wohl die Hundeschule im Dorf an diesem verlassenen Ort entsorgt haben muss. Wir sahen die Hundeschule mit dem Hundeplatz. Ich wusste bis dato gar nicht, dass sie einen großen Hundeplatz dort haben. Gerade war Training und die Hunde machten sehr viel Krach. So habe ich dieses noch gar nicht wahr genommen. Auch hier hatte die Tierkommunikatorin recht. Von Lilli jedoch nach wie vor keine Spur.

Wir bauten Lilli eine Leiter an unseren Balkon, in der Hoffnung, dass sie von alleine nach Hause kommt, aber auch dies war vergeblich. Wir ließen Lilli durch die Tierkommunikatorin ausrichten, dass dies ihr zu Hause sei, doch sie traute sich nicht, da hoch zu gehen. Wir wussten nicht mehr was wir machen sollten. Es war so schwer.
Also fuhr ich zum Tierheim. Die Mitarbeiter und Helfer dort waren sehr nett, sie schalteten sogar für mich eine Anzeige in der Zeitung. Sie gaben mir noch weitere Tipps.
Da ich nun wusste, dass Lilli niemals alleine nach hause kommen würde, weil sie Panik hat die Leiter hoch zu gehen, musste ich mir was anderes einfallen lassen. Ich besorgte mir eine Lebendfalle und stellte diese unter meinem Balkon. Ich wohne im Erdgeschoss, von daher war das sehr praktisch. Außerdem streuten wir unter dem Balkon Mehl um zu schauen, welche Art von Tieren dort in der Nacht kamen. Ich kaufte Katzenfutter, dass besonders intensiv nach Fisch roch, damit Lilli auch davon angezogen wird. Schließlich hatte sie großen Hunger.
Ich bekam vom Tierschutz ein Schreiben, dass diese Falle nicht entfernt werden darf, welches ich an die Falle klebte.
Nachts stellte ich die Falle auf und ich musste versprechen, dass ich alle 2 Stunden nach schauen würde in der Lebendfalle, damit ich andere Tiere sofort wieder frei lassen kann.
Also stellte ich mir alle 2 Stunden den Wecker, damit ich zum Schutz der möglichen anderen Tiere die sich in der Falle befinden könnten, diese wieder frei lassen konnte.
Mittlerweile waren über 10 Tage vergangen,seitdem Lilli verschwunden ist und ich machte mir große Sorgen um sie.
Am ersten Tag schaute ich nach 2 Stunden in der Falle nach, sie war leer. Mitten in der Nacht als mein Wecker klingelte, ging ich wieder hinaus um nachzusehen. Ohjee, dachte ich mir, eine fremde Katze. Diese muss ich befreien, doch es kam etwas dazwischen. Sie verhedderte sich mit dem band in der Katzenfalle. Sie tobte und fauchte. Das war ganz schön gefährlich, aber ich wollte sie erst einmal von dem band befreien. Ich musste sie mit in die Wohnung nehmen. Das arme Tier dachte ich mir, aber ich konnte sie mit dem Band an den Füßen nicht wieder frei lassen. Wer weiß wo sie hängen geblieben wäre.
Also weckte ich meinen Sohn, denn ich brauchte unbedingt seine Hilfe. Es war mitten in der Nacht, ich schätze es war 3 Uhr. Die Katze tobte immer noch. Ich versuchte sie zu beruhigen und es gelang mir langsam. Nun konnte mein Sohn die Falle anheben, so dass ich das Band von unten aus abschneiden konnte. Es hat funktioniert. Ich hatte richtig Mitleid mit dieser Katze, die sicherlich vor lauter Panik die Welt nicht mehr verstand, aber ich ließ sie anschließend selbstverständlich wieder frei. Ich hoffte, dass sie mir nichts tun würde, wenn ich die Falle auf machte, denn sie war immer noch sehr wild. Mit mulmigen Gefühl und vorbereitet, dass die Katze mich attackieren würde, ließ ich sie dann wieder frei und sie lief im rasendem Tempo davon.
Puh, was für eine Nacht dachte ich mir und ging schlafen. Diesmal stellte ich die falle nicht mehr auf, denn ich war super müde und wusste nicht ob ich es schaffen würde in 2 Stunden wieder aufzustehen.
In der nächsten Nacht befreite ich eine Igelmama mit ihrem Baby, daraufhin wieder einen Igel.
Auch Nachbars Katze war in der Falle. Das tat mir natürlich sehr Leid, ich hätte mir gewünscht, dass Lilli endlich drin war.
Täglich verwischten wir das Mehl wieder. Wir fanden viele Katzenspuren, Mäusespuren und Igelspuren. Aber wie sollten wir wissen, dass es die Fußabdrücke von Lilli waren? Wir haben einfach daran geglaubt, das machte es uns leichter.
Eines Tages kam ein Anruf, Lilli wäre bei der Dame auf dem Grundstück. Sofort machte ich mich mit Katzenbox und Leckerlies auf dem Weg. Und tatsächlich Lilli saß in ihrem Überbau, wo ihre Autos standen. Nur hatte sie Panik, sie erkannte uns nicht. Ich wusste wir hatten nur eine Chance sie einzufangen, doch diese vermasselten wir ausdrücklich, sie lief davon.
Am Abend telefonierte ich erneut mit der Tierkommunikatorin. Warum Lilli so verschreckt sei, wollte ich wissen, sie hatte uns nicht erkannt. Aber froh waren wir trotzdem. Lilli lebt. So fanden wir wieder neuen Schwung und neue Kraft für die weitere Suche. Lilli sah ganz schön abgemagert aus. Wir machten uns weiterhin große Sorgen und hielten auch weiterhin den kontakt zu der Tierkommunikatorin.
Mein Freund musste an diesem Abend zur Spätschicht fahren und vorher machte er wie jeden Tag noch mal seinen Rundgang ums Haus.
Nachdem er ca. 20 Minuten weg war, bekam ich eine Email von der Tierkommunikatorin.
Lilli sei sehr schwach. Sie bekam kaum Zugang zu ihr. Lilli zeigte ihr Bilder. Helles Scheinwerferlicht von einem Auto blendete sie und sie sah einen Menschen mit einer Taschenlampe funkeln. Sie hatte Angst und lief weg. Kurz darauf konnte die Tierkommunikatorin noch lautes Motorengebrüll wahr nehmen, das von einem Sportwagen kommen musste.
Ich konnte nichts damit anfangen. Ich rief gegen 22 Uhr meinen freund auf der Arbeit an, der mir aufgeregt erzählte, er habe Lilli gesehen. Ich ihn aber im Erzählen gestoppt und ihm mitgeteilt, was die Tierkommunikatorin geschrieben hatte. Er sagte: Das gibt es doch nicht, genau das habe ich gerade mit Lilli erlebt, als ich sie gesehen habe. Er beschrieb genau die gleiche Situation und diese habe ich nicht mit erlebt, da ich zu hause war. Mein Freund kam nun selbst ins Überlegen, ob nicht doch etwas an der Tierkommunikation sei, denn er war bis zu diesem Zeitpunkt nach wie vor sehr skeptisch. Und diese Situation konnte ich nicht wissen und die Tierkommunikatorin auch nicht. Wie auch?
Verzweifelt, aber doch froh, dass Lilli wieder gesehen worden ist, stellte ich am nächsten tag wie gewohnt die Katzenfalle auf. Mittlerweile hatte ich keine große Hoffnung mehr, dachte eher daran in der Nacht wieder Igel retten zu müssen.
Die Tierkommunikatorin erzählte mir, dass Lilli sich an das Leben da draußen gewöhnt hätte, sie wurde immer wilder. Tiere passen sich schnell an ihre neuen lebensumstände an, um zu überleben. Diese Vorstellung gefiel mir überhaupt nicht. Die Tierkommunikatorin meinte auch, ich solle mich vorsichtshalber daran gewöhnen, dass Lilli, auch wenn sie wieder nach hause käme, nicht mehr die alte sein wird. Das machte mir natürlich Sorgen und ich wollte das nicht glauben.
Wir suchten tagsüber immer weniger nach Lilli, denn es brachte nichts. Wir machten uns nur noch verrückter. Auch brachen wir den Kontakt zu den Tierkommunikatorinnen ab, denn wir merkten, dass auch die Kommunikationen mit Lilli, uns nur noch mehr verunsicherten.
Wir stellten nachts nur noch die Katzenfalle auf, in der Hoffnung, Lilli darin anzutreffen, irgendwann einmal, vielleicht.
Am Tag 16 fuhr mein freund zur Spätschicht und versprach mir, nach der Schicht nochmal seinen Rundgang zu machen und in die Falle zu schauen.
Doch irgendwie konnte ich es nicht abwarten und schaute gegen 21 Uhr aus dem Kellerfenster in die Falle, ob ich etwas gefangen habe. Ich musste zweimal gucken und sah: ES WAR LILLI ! ! !
Ich rief vor lauter Erleichterung, Freude und Glück ihren Namen und sie antwortete mit einem schwachen Maunzen. Tränen liefen mir über die Wangen, ich schnappte mir eine Decke, meinen Schlüssel und ging im Schlafanzug nach draußen um die Katzenfalle samt Lilli rein zu holen.
Ich hatte im Hinterkopf die Worte von der Tierkommunikatorin und ließ die Falle erst einmal zu, um zu schauen, wie Lilli reagierte. Charly sperrte ich kurz aus dem Wohnzimmer aus.
Lilli maunzte und schien mir völlig erleichtert zu sein, also beschloss ich die Falle zu öffnen.
Ich weinte vor lauter Glück. Lilli schmiss sich auf den Boden und freute sich sehr, wieder zu Hause zu sein. Sie begrüßte mich ca. 30 Minuten ganz innig. Sie ließ überhaupt nicht von mir ab. Es war ein wunderschöner Moment, absolut selbstlos begrüßte sie mich und schmuste mit mir. Ein Moment den ich kaum in Worte fassen konnte, so schön war er.
Nun öffnete ich die Tür vom Wohnzimmer und Lilli suchte die Kinder, die schon längst schliefen. Sie ging in jedes Zimmer, so als wenn sie sagen wollte: Hey, ich bin wieder da, hallo. Erst jetzt ging sie zu ihrem Futternapf und fraß sich satt. So etwas habe ich noch nie erlebt. Lilli hat 16 Tage fast nichts gefressen, war völlig abgemagert, so dass ich mir wirklich Sorgen machte, doch sie begrüßte uns erst einmal innig, bevor sie an sich dachte.
Charly, ihr Bruder fand es überhaupt nicht gut, dass Lilli wieder da war. Von den Gerüchen her, erkannte er sie auch überhaupt nicht. Lilli wollte auch ihn begrüßen doch er fauchte sie weg und ließ sie nicht an sich ran. Außerdem hatte er 16 tage unsere volle Aufmerksamkeit genossen, so dass ich ihn irgendwie verstehen konnte. Es dauerte ca. 14 Tage, bis die beiden sich wieder aneinander gewöhnt hatten. Heute liegen sie wieder glücklich und zufrieden nebeneinander, spielen, kuscheln und streiten sich, wie es eben Katzengeschwister so tun.
Am nächsten Tag stellte ich Lilli der Tierärztin vor. Außer dass sie stark abgenommen hatte, konnte die Tierärztin nichts fest stellen, was ihr fehlte. So päppelte ich Lilli mit Kittennahrung wieder auf und heute geht es ihr blendend.

Das Thema Tierkommunikation ließ mich natürlich nicht los, so meldete ich mich zu einem Basiskurs in Tierkommunikation an. Anschließend besuchte ich noch weitere Kurse in der Tierkommunikation, so dass ich nun gut gerüstet für das verantwortungsbewusste und professionelle Arbeiten mit der Tierkommunikation ausgerüstet bin.

Im letzten Jahr habe ich den Schritt gewagt und mich mit einem Kleingewerbe mit der Tierkommunikation selbstständig gemacht

Ich beschäftige mich noch mit gesunder Ernährung für Hunde und Katzen, sowie biete ich Reiki für Mensch und Tier an. Außerdem miete ich seit Januar 2014 einen Seminarraum, den ich für die Seminare gemütlich und liebevoll eingerichtet habe.
In diesem Seminarraum finden meine Tierkommunikations Seminare statt. Denn ich gebe mein Wissen an andere Interessierte weiter.

Sie können sich sicherlich vorstellen, dass dieser Schritt für mich ohne Starkapital nicht leicht war, doch ich habe ihn geschafft. Neben viel Unverständnis bei Familie und Freunde, sowie auch absoluten Zuspruch habe ich einen steinigen Weg hinter mir, denn nicht jeder reagiert positiv auf dieses noch so unangetastete Thema.
Trotz allem gehe ich weiterhin alle Hürden, die sich mir in den Weg stellen.

Seit Januar 2014 musste ich aus gesundheitlichen Gründen leider meinen Hauptjob im Kindergarten aufgeben. Ich leide an einer funktionellen Dysphonie der Stimmbänder.
Zur zeit wird meine Berufsunfähigkeit geprüft und ich erhoffe mir eine Umschulung als Tierheilpraktikerin, für die ich kämpfen werde, denn ich möchte Tieren noch viel intensiver helfen. Das bedeutet mir sehr viel.
Die Arbeit mit Tieren ist das Größte. Ebenfalls die Dankbarkeit, die mir Tierhalter entgegen bringen, wenn ich Dinge zwischen ihnen und ihren Tieren klären konnte, oder gar mit vermissten Tieren Kontakt aufgenommen habe und die Tiere wieder heil und froh zu Hause ankamen.
Auch wenn ich auf viel Unverständnis treffe, ich für mich habe genug Beweise bekommen, dass Tierkommunikation funktioniert.
bei Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung
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