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Schülerinformationstag Physik

Wann? 11.02.2017 10:00 Uhr

Wo? Physikzentrum TU Braunschweig, Mendelssohnstraße 3, 38106 Braunschweig DE
Braunschweig: Physikzentrum TU Braunschweig | Im Physikzentrum der Technischen Universität Braunschweig in der Mendelssohnstraße 2-3 gibt es von 10:00 bis 14:00 Uhr viel zu sehen, zu hören und auszuprobieren: Was kann man mit Nanoteilchen alles machen, wie entstehen Sonnensysteme, was sind aktuelle Forschungsthemen in Braunschweig und wie entwickelt sich die Welt der Physik heute und morgen?

Mit dem Infotag Physik bieten die Physikalischen Institute und Physikstudierenden der TU Braunschweig besonders Abiturientinnen und Abiturienten abwechslungsreiche Einblicke in die Physikstudiengänge und aktuelle Forschungsthemen der Braunschweiger Physik-Institute. Informieren Sie sich im direkten Gespräch, bei Vorträgen, Laborführungen, Experimenten und Simulationen. Durch das bunte Programm der Veranstaltung führen Studierende gemeinsam mit Lehrenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ihre Fragen zum Studium und zur Forschung sind herzlich willkommen.

Programm
10:00 Uhr Beginn
10:15 Uhr Begrüßung
10:30 Uhr Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Glaßmeier: Chury unmagnetisch – und was nun?
ab 11:30 Uhr Experimente zum Mitmachen (durchgängig bis 14 Uhr)
12:00 Uhr Informationen zum Physik-Studium und Lehramtsstudium Physik an der TU Braunschweig
ab 12:30 Uhr Laborführungen

In dem Vortrag aus der Reihe Physik am Samstagmorgen, eingebunden in das Programm des Infotags, behandelt Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Glaßmeier das Thema:
Chury unmagnetisch - und was nun?

Was wir über Magnetfelder im frühen Sonnensystem durch das
Rosetta-Projekt lernen können

Die spektakuläre Landung von Philae auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko war ein weltweit beachtetes wissenschaftliches Ereignis. Messungen der beiden an der TU Braunschweig entwickelten Magnetometer an Bord des Rosetta-Mutterschiffes und des Landegerätes Philae haben sehr klar gezeigt, dass der Kometenkern von 67P/C-G im Großen unmagnetisch ist. Welche Schlüsse lassen sich nun aber aus diesem Null-Ergebnis ziehen? Eine genauere Analyse der Bedingungen und Prozesse, unter denen und durch die Magnetfelder planetarer Körper entstehen können, erlaubt aber eine klare Einordnung der Messergebnisse und macht Rückschlüsse auf Bedingungen im frühen Sonnensystem möglich. Am Beispiel der Rosetta-Messungen lässt sich so auch die Arbeitsweise der Geo-Astrophysik in unserem natürlichen Labor Sonnensystem aufzeigen.
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