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Schülerinformationstag Physik 2016

Wann? 16.01.2016 10:00 Uhr bis 16.01.2016 14:00 Uhr

Wo? Physikzentrum TU Braunschweig, Mendelssohnstraße 3, 38106 Braunschweig DE
Braunschweig: Physikzentrum TU Braunschweig | Im Physikzentrum der Technischen Universität Braunschweig in der Mendelssohnstraße 2-3 gibt es von 10:00 bis 14:00 Uhr viel zu sehen, zu hören und auszuprobieren: Was kann man mit Licht alles machen, wie entstehen Planeten, was sind aktuelle Forschungsthemen in Braunschweig und wie entwickelt sich die Welt der Physik heute und Morgen?

Mit dem Infotag Physik bieten die Physikalischen Institute und Physikstudierenden der TU Braunschweig besonders Abiturientinnen und Abiturienten abwechslungsreiche Einblicke in die Physikstudiengänge und aktuelle Forschungsthemen der Braunschweiger Physikinstitute. Informieren Sie sich im direkten Gespräch, bei Vorträgen, Laborführungen, Experimenten und Simulationen. Durch das bunte Programm der Veranstaltung führen Studierende gemeinsam mit Professoren und Mitarbeitern. Ihre Fragen zum Studium und zur Forschung sind herzlich willkommen. Erleben Sie den direkten Dialog mit den Studierenden, Mitarbeitern und Professoren und freuen Sie sich über Informationen aus erster Hand.

Programm
• 10:15 Begrüßung durch die Organisatoren
• 10:30 Vortrag » Von Riesensternen zu Nanoteilchen: was Licht uns über das ganz Große und ganz Kleine in unserer Welt verraten kann« von Prof. Dr. Tobias Voss, Inst. f. Halbleitertechnik
• ab 11:30 Experimente zum Mitmachen
• 11:45 Informationen zum Physik- und Lehramtsstudium an der TU Braunschweig
• ab 12:30 Laborführungen durch die Institute

In dem Vortrag aus der Reihe »Physik am Samstagmorgen«, eingebunden in das Programm des Infotags, behandelt Herr Prof. Dr. Voss Phänomene der Optik von klein bis groß:
Er ist etwa 390 Lichtjahre von uns entfernt und mehr als 50-mal so groß wie unsere Sonne: der Stern Albireo im Sternbild Schwan. Sie dagegen sind mehr als 10.000-mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haares und bestehen jeweils aus nur etwa 1.000 Atomen: Nanoteilchen aus dem Material Cadmiumselenid, die neuerdings sogar zur Lichterzeugung in bestimmten Fernsehern verwendet werden sollen. Trotz des enormen Größenunterschiedes lassen sich sowohl die Sterne als auch die Nanoteilchen mit denselben optischen Methoden untersuchen. Die spektrale Zerlegung des Lichtes, das wir aus dem Weltall oder aus der Nanowelt empfangen, in seine einzelnen Farbanteile, verrät uns viel über Größe, Temperatur oder Zusammensetzung der untersuchten Objekte, so unterschiedlich sie auch seien mögen. Die Hintergründe zu diesen optischen Untersuchungsmethoden und einige Aspekte der Physik, die wir zum Verständnis der experimentellen Ergebnisse benötigen, sollen in diesem Vortrag näher erläutert werden.
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