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Stadionbesuch mit Flüchtlingen

Braunschweig: Kralenriede | Stadionbesuch mit Flüchtlingskinder

1:0 für ein Willkommen für SV Kralenriede
der Sportverein Kralenriede setzt sich schon seit Jahren für Integrationsarbeit mit Flüchtlingen
ein. Wir haben schon früher Menschen in unseren Verein kostenlos aufgenommen, die sich einen Vereinsbeitrag nicht leisten konnten. Damals waren, es noch Menschen die länger in der LAB Landesaufnahmebehörde untergebracht waren oder als Spätaussiedler zu uns kamen. Wir haben sie sportlich eingekleidet und haben ihnen geholfen, wo Hilfe benötigt wurde - haben uns für ein Bleiberecht eingesetzt, Päckchen zu Weihnachten gepackt und an die dort verweilenden Kinder überreicht. Bälle und gebrauchte, aber noch gut erhaltene Trikotsätze wurden verteilt . Im Mai haben wir mit der Freiwilligen Agentur Jugend soziales Sport e.V. ein Fußballturnier zur Inklusion auf unserer Sportanlage in Kralenriede durchgeführt. Hier nahmen auch vier Mannschaften aus der LAB teil. Ein Sommerfest, das von der Gruppe Respekt und Toleranz vor der LAB veranstaltet wurde, haben wir personell und finanziell unterstützt. Ein von der Ägidius-Braun-Stiftung des DFB zur Verfügung gestellten Betrag von 500 Euro haben wir für die Integrationsarbeit mit Flüchtlingen eingesetzt. Wir sehen uns damit bestätigt und auch gleichzeitig belohnt, für das vieljährige Engagement in diesem sensiblen Zusammenhang. Durch unsere direkte Nähe zur Landesaufnahmebehörde haben wir stets Kontakt und versuchen, auch unterschiedlichste Hilfsangebote zu unterstützen. Zu letzt hatten wir die Idee Flüchtlingskinder zu einem Stadionbesuch von Eintracht Braunschweig einzuladen. Mit fünfzehn Personen besuchten wir das Heimspiel gegen VFL Leipzig. Mit zwei größeren Fahrzeugen holten wir die Kinder von der LAB ab. Gleich bei der Begrüßung bekam jedes Kind einen Fan-Schal und Fahne der Eintracht plus Eintrittskarte, die freundlicherweise vom Unternehmen BS-ENERGY und der BBG gesponsert wurde.Die Kinder waren so begeistert und feuerten die Eintracht an auch wenn es am Ende zum Sieg nicht reichte.In der Halbzeit bekamen alle noch ein kühles Getränk und Kekse die vom Dolmetscher Michael Bittner verteilt wurden. Es war auch für uns ein tolles Erlebnis zu sehen, wie man Kinder glücklich machen kann. Einmal raus, wieder Kind sein, etwas anderes erleben als Krieg und Schrecken. Die Kinder kamen aus Syrien, Afghanistan und anderen Krisenländer.

Horst-Dieter Steinert
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