Anzeige

Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff, Vortragsreihe

Wann? 04.10.2017 19:00 Uhr

Wo? Alte Aula / TU Braunschweig - Haus der Wissenschaft -, Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig DE
Braunschweig: Alte Aula / TU Braunschweig - Haus der Wissenschaft - |

Die Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ will den Blick für die Bedeutung des Wassers für Leben, Klima und die Gesellschaft schärfen. Die interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Auf Initiative der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft haben drei Forschungseinrichtungen aus der Region für 2017 die Vortragsreihe organisiert. Jeweils zwei Expertenvorträge behandeln verschiedene Aspekte des Themas.

Am 4. Oktober geht es um Schadstoffe im Wasser. Referenten sind Prof. Dr. Klaus Kümmerer vom Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie der Leuphana Universität Lüneburg und Prof. Dr. Dr. habil. Dr. h. c. Ewald Schnug vom Julius Kühn-Institut (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Braunschweig.

Unsere tägliche Spur im (Ab)Wasser und Möglichkeiten der Beseitigung

Durch Abwasserreinigung wird der Eintrag von Stoffen in unsere Gewässer deutlich verringert. Inzwischen sind es nicht mehr große Mengen einiger weniger Stoffe, die unsere Gewässer und Wasservorräte verschmutzen, sondern eine Unzahl von Stoffen in niedrigen Konzentrationen. Das sind Stoffe aus Produkten, die wir täglich nutzen und deren Eintrag ins Abwasser unvermeidlich mit ihrer Nutzung verbunden ist. Lösungsansätze für das Problem werden aufgezeigt.

Wie schützen wir Grund- und Trinkwasser vor der Landwirtschaft?

Landwirtschaftliche „Gefährder Nr. 1“ für Grund- und Trinkwasser sind Düngemittel, insbesondere Nitrat. Betriebliche Nährstoffbilanzen sollten Abhilfe schaffen, tun es aber nicht, weil wirksame ordnungsrechtliche Maßnahmen fehlen. Uran aus mineralischen Phosphordüngern belastet zunehmend das Wasser. Das Problem kann bei der Düngemittelherstellung gelöst werden. Toxine und Krankheitserreger in Recyclingdüngern könnten durch Verbrennung beseitigt werden.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
33
Wolfgang Bauer aus Braunschweig - Innenstadt | 28.06.2017 | 19:52  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.