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Im Holzmoor: Stacheldraht und Nagelbretter schützen den Zugang – aber gegen wen?

Blick von der Holzbrücke über die Wabe auf den gesperrten Zugang zum Gelände Im Holzmoor.
Braunschweig: Im Holzmoor |

Im Juli berichtete ich über die zu Ende gehende Ära der Grabeland-Gartenanlage Im Holzmoor. http://www.unser38.de/braunschweig-nordstadt/kultu... Wer jetzt noch einmal einen Spaziergang durch das Gelände machen will, hat Pech gehabt.

Vom Karl-Hintze-Weg führt eine kleine Holzbrücke über die Wabe – und schon war man Im Holzmoor. Das ist vorbei. Überquert man die Brücke heute, so findet man am anderen Ufer die Welt mit Brettern vernagelt. Der Zugang in die ehemalige Gartenanlage ist mit Stacheldraht und einem Bretterzaun, aus dem 6 cm lange Nägel ragen, gesichert. Gelbe Schilder weisen darauf hin, dass sich hinter dem Zaun nunmehr ein Privatgrundstück und ein Privatweg befindet.

Für einen Bauzaun hat es scheinbar nicht mehr gereicht.

Gegen eine Sicherung von Privatgelände ist natürlich nichts einzuwenden. Aber muss das durch Stacheldraht und Batterien von 6 cm langen, herausragenden Nägeln im Stil einer eisernen Jungfrau geschehen?
Wer soll denn hier mit Stacheldraht und Nagelbrettern abgewehrt werden? Die Reaktionen von Spaziergängern reichen von Kopfschütteln über Schimpfworte bis hin zum Vergleich mit der ehemaligen Grenze.

Von der Bevenroder Straße her gelangt man noch immer ohne Hindernis auf dem Hauptweg in das Areal. Lediglich ein Schild auf dem ersten Grundstück links des Weges weist die Fläche als Privatgrundstück aus. Geht man den Hauptweg bis zum Ende, ist der Durchgang zur Brücke über die Wabe durch besagte Bretterwand gesperrt; nur mit dem Unterschied, dass jetzt Nägel in Richtung Hauptweg zeigen.
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