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Fr. Dr. Reimann wird Sozialministerin im Niedersächsischen Landtag

Es ist befremdlich, dass Frau Dr. Reimann nun in die Landespolitik wechselt, nachdem Sie erst bei der Bundestagswahl als Direktkandidatin in den Bundestag gewählt wurde. Hier geht für Braunschweig eine wichtige Stimme in Berlin verloren, das sollte Sie bedenken. Auch sollte Sie bedenken, dass Ihr Entschluss ein Schlag ins Gesicht der Braunschweigerinnen und Braunschweiger ist, die ihr ihre Erststimme anvertraut haben. Denn das haben sie nicht zuletzt deshalb getan, um der SPD ihre Erststimme zukommen zu lassen, sondern um unsere Stadt in Berlin in Person von Frau Dr. Reimann vertreten zu sehen. Diese Chance hat sie nun für einen Ministerposten in Hannover preisgegeben. Aber vielleicht war ihr ja das Wählervotum und damit ihr Wahlversprechen, nicht so wichtig. Verantwortung dem Wähler gegenüber sieht anders aus. Aber vielleicht greift hier auch nur das sozialdemokratische Prinzip: „Genug für mich, ein wenig für die anderen“. Bleibt zu hoffen, dass sich die Wählerinnen und Wähler zur nächsten Bundestagswahl daran erinnern werden. So bleibt der glückliche Umstand, dass ihr Gegenkandidat, Herr Carsten Müller von der CDU, es wenigstens über den Listenplatz nach Berlin geschafft hat. Er wird wissen, was er seinen Wählerinnen und Wählern schuldig ist.
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1 Kommentar
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S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 04.12.2017 | 17:25  
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