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Feuerwehr Querum auf neuestem Stand

Oberbürgermeister Ulrich Markurth übergibt einen symbolischen Schlüssel an Ortsbrandmeister Dennis Kelpen. Neben ihm stehen der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Wenk und Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten. (Foto: Thomas Ammerpohl)
Braunschweig: Feuerwehr Querum |

920 000 Euro Investition – neue Fahrzeughalle in Querum, dazu Sozial- und Schulungsräume

Von Ingeborg Obi-Preuß, Braunschweig, 18. Dezember 2015. „Hunde und Katzen habt ihr zu Hause gelassen, aber sonst ist alles, was beinig ist, hier, oder?“, flachste Oberbürgermeister Ulrich Markurth, als er im neuen Feuerwehrhaus in Querum ans Mikrofon trat und die rund 200 Gäste begrüßte.
Die Freiwillige Feuerwehr in Querum hat jetzt einen Standort, der dem neuesten Standard entspricht: 280 Quadratmeter umfasst die neue Fahrzeughalle, dazu gehören zwei Lager- und Werkstattflächen. Auf 150 Quadratmetern sind Umkleidemöglichkeiten, Sozial- und Schulungsräume untergebracht. Gesamtkosten: 920 000 Euro.
„Damit etwas passiert, braucht es Leute, die sagen: Das machen wir jetzt“, erzählte Markurth von den Menschen, die „über viele Jahre dicke Bretter bohren mussten“, um diese Einweihung jetzt feiern zu können. Besonderes Lob gab es für den bisherigen Ortsbrandmeister Michael Nagel, der viele Jahre für diese Wehr und für seine Kameraden gestanden habe. „Gemeinsam mit dem Bezirksrat haben sie hier in Querum Bürgerschaftssinn bewiesen und alle überzeugen können, dass sie in unserem Programm ganz vorn mit dabei sein müssen“, blickte Markurth zurück.
Die Stadt hatte in diesem von Markurth angesprochenen Programm alle Wehren der Stadt überprüft. „Das Ergebnis war nicht ganz toll“, räumte der Oberbürgermeister ein. „Viele Häuser sind sehr alt, und das Haus in Querum hat noch nie den Anforderungen entsprochen“, erklärte er, „selbst im Baujahr 1936 nicht.“ Aber es habe seinen Dienst gemacht, fügte er an, unter dem Beifall der alten Feuerwehrkameraden. Fotodokumente erzählen jetzt auch am neuen Standort von der wechselvollen Geschichte der Feuerwehr Querum, die zu den ältesten Wehren der Stadt zählt, „und allein in diesem Jahr schon 60 Mal ausgerückt ist“, sprach Markurth von den Einsätzen.
„Lebendige Ortsteile sollen sich im wahrsten Sinne des Wortes sicher sein können, dass jemand kommt, wenn es brennt“, beschrieb Markurth die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren.
Neben den Kernaufgaben belebe und bewahre die Feuerwehr aber auch wichtige Bestandteile des Gemeinschaftslebens. „Ob Osterfeuer oder andere Feste, wir brauchen diese Traditionen gerade in Zeiten wie diesen“, warb Markurth und bat alle Neubürger in Querum um aktive oder passive Mitgliedschaft ihrer Ortsfeuerwehr.
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