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Sternbild Walfisch - mit einem "an/aus-Stern"!!

Wann? 07.11.2017 19:00 Uhr

Wo? Sternwarte Braunschweig, In den Heistern 5b, 38108 Braunschweig DE
Mira ist ein Riesenstern! Trotz der großen Entfernung von 300 Lichtjahen ist Mira im Hubble-Teleskop als Scheibchen auflösbar. Die NASA zeigt dies in dem beeindruckenden Foto. (Foto: NASA)
Braunschweig: Sternwarte Braunschweig | Das Sternbild Walfisch (lat. Cetus) ist ein ausgedehntes, aber dunkles Sternbild, das es im Herbst gerade so über den Horizont schafft. Falsch wäre es, dieses Sternbild zu ignorieren, denn es beherbergt einen Stern, der "Wundersames" zu Stande bringt.
Am Dienstag, den 07. November 2017, ab 19:00 Uhr in der Sternwarte Braunschweig in Hondelage werden wir Ihnen zeigen, welche Wunder im Walfisch stecken.
Kommen Sie zu unserem Besucherabend in die Sternwarte Braunschweig in Hondelage (In den Heistern 5b). Weitere Infos zur Sternwarte unter: www.sternfreunde-hondelage.de (Tel.: 0152-02118994). Bitte bringen Sie eine Taschenlampe mit, der Weg ist natürlich nicht beleuchtet. Mit Ihrem kleinen Eintrittsgeld unterstützen Sie unsere Kinder- und Jugendarbeit.
Die mythologische Bedeutung vom Walfisch hatten wir wegen der Sternbilder drum herum ja schon besprochen: Kassiopeia, die hochnäsige Gattin des Königs Kepheus, hatte dummerweise behauptet, dass sie schöner sei, als die Töchter des Meeresgottes Nereus. Das hat die Töchter mächtig angefixt. Diese petzten das sofort an den Ober-Meeresgott Poseidon, der nun wiederum einen ganz dicken Hals bekam - aber einen GANZ dicken! Er hatte ein Meeresungeheuer unter seiner Knute, das auf seinen Befehl hin ein paar Mal die Küste von Kepheus "aufmischte". Ein Orakelspruch versprach ein Ende des Debakels. Die Tochter der eitlen Kassiopeia und des Kepheus sollte an der Küste angekettet und dem Cetus geopfert werden. Daraufhin wurde Töchterchen Andromeda an einen Küstenfelsen gekettet, um vom Cetus verspeist werden zu können. Das sah aber der Held Perseus nun überhaupt nicht ein. Er hatte wohl schon ein bis zwei Augen auf Andromeda geworfen. Da Diplomatie zu der damaligen Zeit nicht gerade "in" war, tötete Perseus den Cetus kurzerhand. Die Eltern fanden das toll und gaben Perseus Andromeda zur Frau. Wollen wir hoffen, dass diese das auch so gewollt hat...
Gehen wir nun in ein kleines gallisches Dorf. Dort ist Asterix zu Hause. Der Druide Miraculix braut Asterix ja seinen Zaubertrank. "Miraculix" steht hier ja für Zauber oder Wunder. Wenn die alten Römer Zauber oder Wunder sagen wollten, sagten sie "miraculum".
Was hat das jetzt mit unserem Monatsthema zu tun?
Im Sternbild Cetus gibt es einen Stern, der Mira getauft wurde. Mira - die Wundersame... Warum?
Mira ist ein Stern der Superlative! Obwohl Mira 300 Lichtjahre von uns entfernt ist, kann das Hubble-Space-Telescope diesen Stern als Scheibe auflösen. Mira ist sage und schreibe 400! Sonnendurchmesser groß. Mira verändert ihre Helligkeit in ca. 330 Tagen um das 1700! fache. Das heißt, in ihrer hellen Phase ist sie so hell wie das Himmels-W der Kassiopeia - also gut zu sehen. In ihrer dunklen Phase muss man schon ein Teleskop dabei haben, um ihr schwaches Leuchten zu erkennen.
Nun werden Sie sagen, naja, zum November-Besuchertag werden die Sternfreunde das Geheimnis lüften und uns erklären, wie Mira das macht und wie diese funktioniert.
Klar, machen wir! Unser 1. Vorsitzender, Hans Zimmermann, weiß, was Mira in den 330 Tagen so treibt und wird es Ihnen gern erzählen! Der Walfisch (Cetus) hält noch so einiges für Sie bereit! Es muss ja nicht nur ein Superstern sein. Seien Sie gespannt!
Im großen Teleskop werden wir bei gutem Wetter Mira anschauen. Sie dürfen dann abschätzen, wie hell Mira gerade ist! Geht nicht? Geht doch! Wir sehen uns also!
Im Dezember findet unser Besuchertag wieder am ersten Dienstag im Monat statt.
Ab Januar 2018 werden wir immer am 2. Dienstag im Monat für Sie da sein. Also z.B. am 09. Januar 2018.
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