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Können Naturschutzprojekte die Entwaldung Indonesiens stoppen – Ein Praxisbericht

Wann? 02.11.2016 19:00 Uhr

Wo? Naturhistorisches Museum, Pockelsstraße 10, 38106 Braunschweig DE
Regenwald-Gebiet `Popayato Paguat´ © Tom Kirschey (NABU)
Braunschweig: Naturhistorisches Museum |

Lichtbildervortrag am 02.11.2016; Tom Kirschey (NABU)

Mit knapp 90 Millionen Hektar verbliebener Waldfläche gehört Indonesien zu den bedeutendsten Nationen beim Schutz tropischer Wälder. Allein zwischen 1990 und 2000 verlor der weltgrößte Inselstaat aber 24 Millionen Hektar Wald – das Land verzeichnet bis heute die höchsten Entwaldungsraten weltweit. Der globale Ressourcenhunger, insbesondere nach billigem Papier und Palmöl, fehlendes Landmanagement und Landkonflikte heizen diese Entwicklung an.

Seit 2006 setzen internationale Naturschutzorganisationen auf einen neuen Weg im Schutz der letzten Regenwälder: sie pachten vom indonesischen Staat Forstkonzessionen für die so genannte Ökosystemrestauration. Berichtet wird über die erste Konzession ihrer Art – Hutan Harapan, eines der letzten Tiefland-Regenwaldgebiete Sumatras, sowie über das neuste Konzessionsprojekt Popayato Paguat in der Provinz Gorontalo auf Sulawesi.

Mittlerweile konnten so schon mehr als 500.000 Hektar Wald gesichert werden, auch wenn die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel und der Regenwaldschutz eine riesige Herausforderung bleiben. Natürlich gewährt Tom Kirschey in seinem Vortrag auch einen Einblick in die einzigartige bedrohte Tierwelt Indonesiens.

Beginn: 19:00 Uhr, im Lichtsaal des Naturhistorischen Museums, Pockelsstr. 10.

Für die gemeinsame Veranstaltung des NABU und dem Naturhistorischen Museum ist der Eintritt für NABU-Mitglieder frei (bei Vorlegen des Mitgliedsausweises). Kosten für Nicht-Mitglieder: 3,- €uro.

Weitere Vortragsveranstaltungen auf www.NABU-Braunschweig.de
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