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Essbare Blüten

Wann? 17.07.2016 14:00 Uhr

Wo? Botanischer Garten der Technischen Universität, Humboldtstraße 1, 38106 Braunschweig DE
Blüten vom Gurkenkraut (Borago officinalis) Die blauen Blütensterne sind sehr attraktiv in Salaten, auf Sommersuppen oder kandiert auf Kuchen.
Braunschweig: Botanischer Garten der Technischen Universität | Themenführung mit Michael Kraft
Treffpunkt: Forumsbereich, Humboldtstraße 1

Vielleicht erscheint es auf den ersten Blick exzentrisch Blüten zu essen, doch hat man einmal die Hemmschwelle überwunden, erkennt man, wie vorzüglich sie schmecken können.
Blüten haben einen besonderen, einzigartigen Geschmack und sind für sich oder mit anderen Zutaten wahre Delikatessen.
Seit jeher wurden Blüten gegessen. Schon die Römer und Griechen verfeinerten ihre Gerichte mit Nelkenblüten, die Chinesen mit Lilien.
In der asiatischen Küche werden auch heute noch Ringelblumen- und Orangenblüten verwendet. Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. kannte und schätzte man in Persien die Kapuzinerkresse.
Königin Elisabeth I. schwor bei Schlafstörungen auf Lavendeltee. Zu Zeiten Königin Viktorias kam die Mode auf, Gerichten Rosenblüten beizugeben, und kandierte Veilchen waren eine besondere Delikatesse.

Die Sinne mit Ungewöhnlichem zu stimulieren, das liegt im Trend. Kulinarisches mit Blüten gehört dazu. Am ehesten kennt man noch Kräuter, von denen nicht nur die Blätter, sondern auch die Blüten essbar sind.
Kräuter sind zum Würzen da - da liegt es nahe, dass auch die Blüten schmecken, zumindest aber nicht giftig sind.

Während meiner Führung erfahren die Teilnehmer, das es aus der Fülle des Sommergartens noch viele andere Blüten gibt, aus denen man köstliche Gerichte für den Gaumen und fürs Auge zubereiten kann.
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