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Zwischenruf zum Schlusspfiff: So nicht

Braunschweig: Eintrachtstadion |

Viele Fans von den Tumulten genervt, Oberbürgermeister Ulrich Markurth verurteilt Chaoten.

Von Ingeborg Obi-Preuß, Braunschweig, 30. Mai 2017.
„Ganz normal“, sagen „meine Sportjungs“ in der Redaktion, als ich von den üblen Zuständen nach dem Eintrachtspiel berichte. Sie sind ständig beim Fußball, da gilt es offensichtlich als „ganz normal“, dass sich Menschen wie eine Horde wilder Affen benehmen, mit Feuerwerkskörpern und Flaschen schmeißen und Schimpfworte rausgrölen. Na super, ein trauriges „ganz normal“.
Oberbürgermeister Ulrich Markurth verurteilt mit Nachdruck die Ausschreitungen: „Die Eintracht hat gekämpft und großen Willen gezeigt. Eine Zeit lang sah es so aus, als sei das Braunschweiger Fußballwunder möglich. Unsere Stadt kann stolz sein auf die Mannschaft und ihren Kampfgeist. Leider gab es nach dem Schlusspfiff am Montagabend auf dem Rasen Szenen, die wir nicht sehen wollen, nicht in Braunschweig und in keinem anderen Stadion. Nachdem die Fans unserer Eintracht zuvor wieder einmal mit einer tollen Choreo beeindruckt hatten, beschwor eine kleine Minderheit von Chaoten mit ihrem unverantwortlichen Verhalten eine gefährliche Situation herauf, brachte beide Mannschaften und ihre Anhänger um die verdienten Ehrenrunden und fügte Stadt und Verein einen schweren Imageschaden zu. Ich hoffe, dass es in der kommenden Saison solche Bilder nicht wieder geben wird.“
Dem ist nichts hinzuzufügen. Viele Fans erzählten nach dem Schlusspfiff, wie sehr sie genervt sind über die ständigen Chaoten. Was sagen Sie?
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1 Kommentar
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Stefan Kleiner aus Cremlingen | 01.06.2017 | 07:54  
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