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"Wir trauen uns gemeinsam" - Infoabend Schüchternheit und Sozialphobie

Wann? 31.01.2018 19:15 Uhr bis 31.01.2018 21:00 Uhr

Wo? Brunsviga, Karlstraße 35, 38106 Braunschweig DE
Braunschweig: Brunsviga |

Die Selbsthilfegruppe für Schüchterne Braunschweig und der Verein "intakt" veranstalten am 31.1.2018 einen Informationsabend. Alle Betroffenen, Angehörigen und Interessierten sind herzlich eingeladen sich um 19.15 Uhr in der Brunsviga, Karlstrasse 35, 2. Obergeschoss, einzufinden.

Julian Kurzidim, der Vorsitzende des Vereins, kennt die Bedenken sozial ängstlichen Menschen:
"In Deutschland sind rund zwei Millionen Menschen von Sozialer Phobie betroffen, doch nur wenige von ihnen finden den Mut, Hilfsangebote wie unsere Gruppe zu nutzen."
Daher möchte er Mut zum Besuch machen:
"Wer nicht so richtig weiß, ob er/sie bei uns richtig ist, ist bei uns richtig."
In einem Vortrag beleuchtet er das Problem Schüchternheit sowohl wissenschaftlich als auch aus eigener Erfahrung, und stellt die Braunschweiger Selbsthilfegruppe vor. Anschließend ist Möglichkeit zu Fragen und Diskussionen. Nähere Informationen finden sich auch auf der Webseite www.schuechterne.org/wowannbs.htm. Der Eintritt ist frei.

Hintergrund

Unter Schüchternheit, psychologisch Sozialphobie genannt, ist die Furcht vor dem Kontakt mit Mitmenschen zu verstehen, die Angst vor der Öffentlichkeit, vor Kommunikation und Interaktion haben, beispielsweise auch, im Mittelpunkt zu stehen, unter der Aufmerksamkeit von Anderen, häufig mit Errötung, Scham, Zittern, Stottern. Schüchterne und Sozialphobiker ziehen sich zurück und leben mit einer Mauer um sich herum. Sie reden nicht viel und beteiligen sich kaum an Gesprächen. Die Unsicherheit im Umgang mit anderen kann zu Selbstwertproblemen, Arbeitslosigkeit und Isolation führen. Das Problem ist in der Gesellschaft kaum sichtbar, weil Betroffene es und sich verstecken. Dadurch steht es seiner eigenen Lösung im Weg.

Der Verein „intakt e.V.“ wurde 2004 ins Leben gerufen und hilft bei der Gründung und Leitung von Selbsthilfegruppen zu Sozialer Phobie. Er versteht sich als deren Interessenvertreter, vermittelt Betroffenen Kontakte zu den passenden Gruppen, stellt Materialien zur Verfügung, berät Erkrankte und deren Angehörige und startet regelmäßig Projekte wie beispielsweise die Buchveröffentlichung „Der ängstliche Panther“. Er ist als gemeinnützig anerkannt.
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