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Schüler erlebt Handicap-Sportfest bei Porta Möbel hautnah

  Braunschweig: Porta Möbel Einrichtungshaus | Tim Deichmann, Schüler der IGS-Volkmarode Klasse 6.3, hat als Hausaufgabe, ein Referat über Manschen mit Behinderung zu halten. Mutter Deichmann ist bei Porta Möbel in Braunschweig beschäftigt, wo am Samstag, den 24.05.14 ein Handicap-Sportfest der Rollstuhl-Stuhl-Sportgemeinschaft Hannover 94 e.V ausgerichtet wurde.
Der sportbegeisterte Tim ist z.B. bei den Profifußballern von Eintracht Braunschweig dafür bekannt, mittels spontanen Hausbesuchen Fotos seiner Idole zu ergattern. So verwundert es nicht, das er das Team der RSG am Samstag besucht und bei der Durchführung des Festes tatkräftig unterstützt hat.
Hier Tims Bericht:

Normalerweise schreibt man ein Referat nachdem man im Internet oder in Büchern recherchiert hat.
Man fasst das zusammen, was man vorher gelesen hat und hofft, dass die Menschen, vor denen man das Referat hält, verstehen was man dort eigentlich so erzählt.

Ich darf dieses Referat nach meinen eigenen Erfahrungen schreiben und ich bin stolz, dass ich das Handicap Sportfest bei Porta den ganzen Tag live miterleben durfte.

Mein Tag begann um kurz vor 10 Uhr morgens. Herr Burow-Krüger und das anwesende Team des
RSG Hannover hat mich sehr nett in Empfang genommen. Ich durfte gleich mit einem elektrischem Dreirad fahren welches nur von Hand gesteuert wird. Ich bin heute noch beeindruckt was es alles für Menschen mit Handicap gibt. Wer glaubt, dass es nur den typischen Rollstuhl gibt, der irrt sich. Und Rollstuhl ist auch nicht gleich Rollstuhl
Es gibt z. B. auch Sport-Rollstühle mit denen man, wie ich an diesem Tag, Basketball spielen kann. Menschen mit einem Handicap können sogar den Kart-Sport ausführen. Es gibt nämlich spezielle Karts bei denen man nur seine Hände braucht um Gas zu geben, zu bremsen oder zu lenken. Das durfte ich leider nicht ausprobieren, denn dieses Fahrzeug darf man erst ab 18 Jahren fahren.

Bei meinem Schnuppertag durfte ich Kuhli kennenlernen. Ihm fehlt ein Bein. Ich war wirklich baff, denn für ihn scheint es nicht wirklich ein Handicap zu sein. Er treibt Sport - in einem Rollstuhl.
Er ist wie Du und ich. Ob nun mit einem Bein weniger oder nicht. Es ändert nichts an dem Menschen.
Ich hatte den Eindruck, dass er glücklich ist und es genauso hin nimmt wie es ist. Mit einer Selbstverständlichkeit von der jeder „normale“ Mensch noch etwas lernen könnte.

Ich bin viel mit dem Rollstuhl gefahren. Es hat mir auch Spaß gemacht ABER ich muß sagen……
Ich war schon glücklich das ich am Abend wieder ganz normal aufgestanden und gelaufen bin. Ich habe an diesem Tag viel an Erfahrung gewonnen und sehe nun vieles mit anderen Augen.
Mensch bleibt Mensch ob nun mit einer Behinderung oder nicht. Man muß einfach nur das Beste daraus machen und die Menschen so respektieren und akzeptieren wie sie sind.

Ich kann jedem nur empfehlen sich einfach mal selbst beim RSG erkundigen wo und wann sie wieder eine ähnliche Aktion haben und dann einfach mal testen wie das Leben sein könnte wenn…..
Ich bin glücklich, stolz und immer noch erfreut für einen Tag ein Teil des RSG sein zu dürfen und im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei wenn es bei Porta wieder heißt…. Handicap Sportfest
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