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Stockholm-Impressionen: Eindrücke aus einem fünftägigen Besuch einer sympathischen Metropole.

Riksdagshuset: Sitz des schwedischen Parlaments
 
Drottninggatan - eine Einkaufs- und Restaurantstraße: Im Menschengewimmel verliert man schnell den Blick für die Schönheit der Gebäude.
Stockholm (Schweden): Schweden |

„Hej“ zur Begrüßung, das reicht aus. Sehr beruhigend: Wer die schwedische Sprache nicht beherrscht, darf ruhig auf Englisch weiterreden. Die Verkäuferin im Lakritz-Shop, die Aufsicht der U-Bahn, die hier tunnelbana/T-Bana heißt, die Hausfrau, die man nach dem Weg fragt – sie alle verstehen und sprechen Englisch.


Stockholm hat viele interessante Museen. Auf keinen Fall darf man das Vasa-Museum verpassen. Ein Museum nur für ein Schiff, seine tragische Geschichte und die Chronik der Bergung und Restauration. Faszinierend. Gegen 14 Uhr ist die morgendliche Schlange an den Kassen verschwunden und Sie haben immer noch ausreichend Zeit zur Besichtigung.

Bewundert man eben noch das Riksdagshuset, drängelt man sich gleich darauf in der Drottninggatan mit vielen Geschäften und Restaurants. Eine Shoppingmeile eben. Menschenmassen, Besucher aus vielen Nationen schieben sich auch durch die Gamla Stan (Altstadt) mit unzähligen Kitschläden. Noch unübersichtlicher wird es, wenn wieder ein Kreuzfahrtschiff festgemacht hat. Schnell geht der Blick für Interessantes und Schönes im Gewimmel und auf der Suche nach einer Sitzgelegenheit oder einer Toilette unter. Gegen einen Obolus darf man in vielen Restaurants die Toiletten benutzen. Ein entspannendes Plätzchen findet man im Gartencafé der Tyska Kyrkan (Deutsche Kirche). Hier wird in einem internationalen Projekt von freundlichen jungen Menschen selbstgebackener Kuchen verkauft.

Was wäre in Besuchsprogramm ohne eine Bootstour durch die Inselwelt Stockholms? Dabei lernt man auch andere Seiten der Stadt kennen. So z. B. ein Vorzeige-Wohnviertel mit hellen Wohnungen und einer ausgeklügelten, unterirdischen Mülltrennung und -verbrennung. Die entstehende Wärme wiederum wird zum Heizen genutzt. Hier müssen Sie nicht einem rumpelnden Müllwagen hinterher fahren.
Globen ist eine riesige Veranstaltungshalle in Form einer Kuppel; es erinnert aus der Ferne an einen Golfball. Die Fahrt im gläsernen Fahrstuhl auf der Außenhülle dauert etwa 20 Minuten. Die Fahrt mit der T-Bana dorthin lohnt aber nur, wenn man den Fahrstuhl „Skyview“ auch nutzen möchte und schwindelfrei ist.

Das fiel mir auf: Sehr wenige Wandschmierereien, kein Vandalismus wie z. B. abgerissene Müllkörbe. Für Radfahrer hat Stockholm etwas übrig. Sogar Luftpumpen findet man an öffentlichen Toiletten oder an Werbetafeln.
Auch im Land der Elche ist Elchfleisch kein Grundnahrungsmittel sondern eine teure Delikatesse für den, der es mag. Ich habe einen Elch-Burger probiert.
Wer kennt nicht Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Bullerbü oder Saltkrokan. Eine Skulptur im Park zwischen Vasa-Museum und Nordiska-Museum in Form einer lesenden oder vorlesenden Frau ehrt die Schriftstellerin Astrid Lindgren. Überhaupt findet man viele Skulpturen über die Stadt verstreut, die dem Pflaster-müden Touristen immer wieder willkommenen Anlass geben, stehen zu bleiben.

Wie fragt ein Reiseunternehmen nach Abschluss der Reise? Würden Sie Stockholm Ihren Freunden weiterempfehlen. Eindeutig Ja. Würden Sie Stockholm noch einmal besuchen? Sehr gern oder wie der kleine Sprachführer sagt: gärna.
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