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Melancholie frei Haus

Damit sich auch der Besucher zurechtfindet
Braunschweig: Im Holzmoor |

Das Sterben einer Gartenidylle

Die Gartenanlage Im Holzmoor und seine Zukunft waren mehr als nur einmal Thema in den Zeitungen und in der städtischen Politik. Auf dem Gelände soll ein Wohnquartier mit überwiegend Mehrfamilienhäusern entstehen. Die Planungen sahen ursprünglich einen Baubeginn ab Frühjahr 2016 vor. Über die neuesten Entwicklungen berichtet die Braunschweiger Zeitung vom 07. Juli 2015.

Neben einfachen Gartenhäuschen sind im Laufe der Jahre auf dem mehr als 110 000 Quadratmeter großen Gelände auch feste Wohnhäuser mit gepflegten Grundstücken entstanden.
Gerade in dieser Zeit, in der alles grünt und blüht, lohnt sich ein Spaziergang durch das sterbende Gartenreich. In einigen ehemaligen Gärten ist von den ursprünglichen Häuschen nur noch die Bodenplatte zu sehen. Das Gras wuchert hüfthoch; gepflanzte Blumen, Stauden und Sträucher konkurrieren mit Wildblumen und Gräsern. Vom Aufgeben einzelner Parzellen zeugen gelbe Schilder mit der Aufschrift Betreten verboten. Dazwischen schmucke Häuser, gepflegte Grundstücke, akkurat gemähter Rasen, Blumenbeete. Als wenn das Sterben ringsum diese Grundstücke nicht betreffen würde.
Auch das schöne Wetter dieser Tage kann den melancholischen Schleier, der über der gesamten Anlage schwebt, nicht mehr vertreiben. Offensichtlich ist dieser Sommer die letzte Gelegenheit, die morbide Schönheit des Gartenreiches zwischen Querum und Gliesmarode bei einem Spaziergang zu erkunden. Der Zugang ist von der Bevenroder Straße - Ruhrstraße oder über den Karl-Hintze-Weg möglich.
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