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Die Jerusalemer Moderne. Architektur zwischen 1918 und 1948

Wann? 03.12.2013 18:30 Uhr

Wo? TU Braunschweig, Altgebäude, Hörsaal SN 19.3, Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig DE
Braunschweig: TU Braunschweig, Altgebäude, Hörsaal SN 19.3 | Vortrag von Dr.-Ing. Ulrich Knufinke MA

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Jerusalem ein Schmelztiegel verschiedenster architektonischer Einflüsse. Christliche Kirchen aus aller Herren Länder hatten schon seit dem 19. Jahrhundert versucht, sich mit ihren Bauwerken einen Platz im Heiligen Land zu sichern. Die jüdischen Einwanderungswellen und der vorstaatliche Aufbau eines jüdischen Staates mit Jerusalem als angestrebte Hauptstadt brachten neue Ideen nach Erez Israel. Klimatisch angepasste Bautraditionen und lokale Materialien wie der Jerusalemer Kalkstein regten die aus vielen Ländern stammenden Architekten zu unterschiedlichen Adaptionen europäischer und orientalischer Vorbilder an. In den späten 20er und in den 30er Jahren entwickelte sich ein Formenrepertoire, das man als spezifische Jerusalemer Moderne bezeichnen kann – zwischen „orientalischem Art deco“, „Bauhaus“ und „International Style“.

Ulrich Knufinke, langjähriger Mitarbeiter der Bet Tfila – Forschungsstelle, konnte sich dank Stipendien der Minerva-Stiftung intensiv mit der modernen Architektur Jerusalems in der Zeit des Britischen Mandats – zwischen Erstem Weltkrieg und der Gründung des Staates Israel – befassen. Sein Wegweiser „Bauhaus – Jerusalem“ erschien 2011 und versammelt Bauten so bekannter Architekten wie Erich Mendelsohn, Richard Kaufmann oder Heinz Rau, aber auch viele interessante Objekte unbekannter Baumeister.


Der Vortrag findet statt am Dienstag, 3. Dezember 2013, 18:30 Uhr
TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.3., Altgebäude Trakt Schleinitzstraße


Veranstaltet vom Verein zur Förderung der Bet Tfila e.V. in Kooperation mit der
Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa

Die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa mit ihren beiden Standorten an der Technischen Universität Braunschweig und am Center for Jewish Art/Hebräische Universität Jerusalem arbeitet an verschiedenen Forschungsprojekten, Ausstellungen und Publikationen zu jüdischen Bauwerken, Architekten, Auftraggebern usw.


Nähere Informationen:

Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa
Technische Universität Braunschweig
Dr.-Ing. Katrin Keßler
Pockelsstraße 4
D-38106 Braunschweig
Tel.: +49 (0)531 / 391-2526
Fax: +49 (0)531 / 391-2530

k.kessler@tu-bs.de
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