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Im Versuchsfahrzeug automom in Europa unterwegs

Bei der langen Reise durch Großbritannien, die Niederlande, Deutschland, Tschechien und Südspanien verlief bis zur Zieleinfahrt in Paris alles planmäßig. Die stolze Bilanz: 99 Prozent der Autobahnabschnitte absolvierte der Testwagen. (Foto: Valeo /TRD Pressedienst Blog News Portal)
(TRD/MID) – Kreuz und quer durch Europa, bei Regen, bei Tag und bei Nacht, ob im englischen Linksverkehr oder auf unlimitierten deutschen Autobahnen: Insgesamt mehr als 13.000 Kilometer absolvierte das Versuchsfahrzeug „Cruise4U“ von Zulieferer Valeo auf seiner Europa-Tour. Die Besonderheit daran: Der technisch massiv aufgerüstete VW Golf legte fast die gesamte Strecke im autonomen Modus zurück.Dabei wurden unter realen Bedingungen Aufgaben wie Fahren im Stau oder auf der Autobahn getestet. Durch das Zusammenspiel von Kameras, Laserscannern und Radar-Technik sowie der intelligenten Software überwachte der Valeo-Golf dabei permanent den Verkehr und reagierte auf sich verändernde Situationen in Echtzeit. Nach der Cruise4U-Tour in den USA und der 24-Stunden-Tour auf der Ringautobahn von Paris wollte der Systemhersteller auch mit der Europarundfahrt seine Expertise auf dem Gebiet der Fahr-Assistenzsysteme unter Beweis stellen.

Bei der langen Reise durch Großbritannien, die Niederlande, Deutschland , Tschechien und Südspanien verlief bis zur Zieleinfahrt in Paris alles planmäßig. Die stolze Bilanz: 99 Prozent der Autobahnabschnitte absolvierte der Testwagen im autonomen Modus, der Fahrer konnte also seine Hände vom Lenkrad lassen.


Deutsches Start-up wurde übernommen

Der französische Automobilzulieferer hat das deutsche Start-up gestigon übernommen. Das Unternehmen ist auf 3D-Bildverarbeitungssoftware für den Fahrzeuginnenraum spezialisiert. Mit der Übernahme baut der Hersteller seine Kompetenzen im Bereich des automatisierten Fahrens weiter aus.

Das Unternehmen verspricht sich durch die Übernahme einen zusätzlichen Schub bei der Entwicklung und Nutzung sogennter „Mensch-Maschine-Schnittstellen“ (MMS). Das Software-Paket des Start-ups sei vollständig kompatibel mit allen Arten von Sensoren für Gesten- und Bewegungserkennung in Fahrzeugen, teilt man mit. Aufbauend auf dem bestehenden Driver Monitoring System, das beispielsweise erkennen soll, wenn der Fahrer abgelenkt oder müde ist, bieten sich damit auch zahlreiche Möglichkeiten für eine Objekt- und Insassenerkennung.

In Zukunft soll das Fahrzeug außerdem in der Lage sein, das Fahrzeugumfeld zu analysieren und sich an die Sicherheitsbedürfnisse der Insassen anzupassen. Beispielsweise durch Aktivierung der Airbags. „Als Marktführer für Mensch-Maschine-Schnittstellen verfügt dieses Unternehmen über anerkannte Expertise in der Automobilindustrie so ein Sprecher. Durch die Bündelung von Kompetenzen in einem größeren Team, möchte man die Wettbewerbsfähigkeit steigern und die Führungsposition bei autonomen und vernetzten Fahrzeugen weiter ausbauen.






































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