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Grundstein für besseres Lernen

Grundsteinlegung mit kupferner Zeitkapsel (v.l.): Maschinenbau-Dekan Jens Friedrichs, TU-Präsident Jürgen Hesselbach, Bürgermeisterin Annegret Ihbe und Staatssekretärin Andrea Hoops. Foto: Thomas Ammerpohl
Braunschweig: TU Campus |

Der „Masch.Bau“ an der Hans-Sommer-Straße soll ab Frühsommer 2016 das Studium erleichtern.

Von Christoph Matthies, 17.07.2015.

Braunschweig. Die Maschinenbauer der Löwenstadt sind von der schnellen Truppe: Bei der Grundsteinlegung ihres neuen Studierendenhauses am Montag ließen sich die Wände des Erdgeschosses bereits besichtigen.

An der Ecke Langer Kamp/Hans-Sommer-Straße wird bis Frühsommer 2016 ein viergeschossiges Gebäude entstehen, in dem gemeinschaftlich „gebüffelt“ werden kann. „Dies ist ein weiterer Schritt, die Lern- und Lehrkultur an unserer Hochschule nachhaltig zu gestalten“, äußerte TU-Präsident Jürgen Hesselbach seine Vorfreude auf das Gebäude, das mit 620 Quadratmetern Nutzfläche aufwarten wird. Rund 90 Lern- und Arbeitsplätze sollen hier entstehen, neben 16 Arbeitsräumen für Klein- und Projektgruppen werden Sitzungssäle, ein Workshopraum und eine Dachterrasse zur Verfügung stehen. Gemeinsam gelernt werden soll hier rund um die Uhr, die Räume werden online reserviert.
Bezahlt wird das Studierendenhaus aus dem Säckel der Fakultät für Maschinenbau, mit Kosten von 2,4 Millionen Euro wird der Bau veranschlagt. Trotzdem soll das Gebäude nicht nur den Maschinenbau-Studierenden offenstehen. „Das Haus soll ein Ort für fachlichen und interdisziplinären Austausch sein“, betonte Jens Friedrichs, der als Dekan der Fakultät für Maschinenbau vorsteht. Rund 5000 Studierende sind derzeit in diesem Fachbereich eingeschrieben, die Maschinenbauer stellen damit die größte Gruppe unter den 18 500 Studierenden der Technischen Universität.
„Das Lernzentrum wird die Studienbedingungen weiter verbessern“, erhofft sich auch Andrea Hoops eine weitere Attraktivitätssteigerung der TU. Die Staatssekretärin im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur bekräftigte das Anliegen, „Freiräume für Austausch, Kommunikation und ein konstruktives Miteinander“ zu schaffen.
Trotz des interdisziplinären Ansatzes werden vom Studierendenhaus sicher vor allem die Maschinenbauer profitieren. Dass es selbst an einer TU aber doch nicht ganz ohne Geisteswissenschaftler geht, bewies die Namensfindung des Hauses. Unter 80 Vorschlägen entschied sich die Jury schließlich für „Masch.Bau“ – erdacht von einem Studenten der Germanistik.
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