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Berlin Berlin

Die Buslinie 100 bringt Sie zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Meine Empfehlung: Hopp on-hopp off mit einem Tagesticket zu 6,90 €.
 
Nachmittags ist die Warteschlange vor der Alten Nationalgalerie zur ImEx-Ausstellung etwas kürzer. Schirme gegen Sonne und Regen darf man sich kostenlos nehmen; man gibt sie bei Erreichen des Eingangs wieder ab.
Berlin: Kurfürstendamm |

Die Ausstellung Impressionismus-Expressionismus in der Alten Nationalgalerie hatte uns nach Berlin gelockt. Eine wunderschöne Ausstellung mit Werken, die man sicherlich so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommt. Sie läuft noch bis zum 20. September dieses Jahres.

Die auf der Ausstellungshomepage ImEx angedrohten Wartezeiten sind real. Wir haben uns an einem Dienstag vormittags in die Warteschlange eingereiht und dort fast eine Stunde verbracht. Allerdings eine vergnügliche, denn das Warten fördert die Kommunikation mit Vorder- und Hintermann. Am Wochenende dürfte die Wartezeit deutlich länger sein. Wer möchte, kann sich natürlich vorab eine nicht ganz billige VIP-Karte gönnen. Empfehlenswert ist die Ausleihe eines Audio-Guides, in dem ausgewählte Werke besprochen werden. Für verschiedene Bilder gibt es auch kindgerechte Kommentare.

Unser Ausgangspunkt war das Motel One Berlin-Ku’Damm. Nebenan das Theater des Westens, um die Ecke der Bahnhof Zoologischer Garten, der Zoo, in wenigen Gehminuten der Hohle Zahn (Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche) und das Europa-Center mit der Uhr der fließenden Zeit über drei Etagen.

Wenn Sie die großen Attraktionen Berlins bereits kennen, habe ich vielleicht dennoch einige interessante Tipps für Sie.
Lassen Sie sich im Europa-Center doch von einem lizensierten Schuhputzer die Schuhe putzen wie in Istanbul. Ich habe es beim letzten Berlin-Besuch probiert und war begeistert. Vier Wochen lang hielt der Glanz und ich musste meine Schuhe nur gelegentlich abstauben.

Mein kleiner Geheimtipp Nr. 1: Gegenüber vom Europa-Center in der Budapester Straße finden Sie das Kaufhaus Bikini mit seinen einzelnen Shops. Im Foyer haben Sie durch eine Glaswand den direkten Blick auf einen Affenhügel des Zoologischen Gartens. Aber es wird noch besser: Ersparen Sie sich den Fernsehturm. Rechts neben dem Bikini-Kaufhaus befindet sich das "25hours Hotel Bikini Berlin" mit einem direkten Aufzug zur Monkey Bar und dem Neni Restaurant in der 10. Etage. Der Zoo von oben und ein phantastischer Ausblick über Berlin erwarten Sie, während Sie eine Cocktail, ein Bier oder einen Kaffee schlürfen; noch eindrucksvoller bei Dunkelheit. Selbst wenn Sie nur für ein Foto durch die Bar auf den Balkon gehen, schaut Sie niemand böse an.

Tipp Nr. 2 ist ein Besuch im „Kulturkaufhaus Dussmann“ in der Friedrichstraße. Buchhandlung, Musik, Filme, Noten und Papeterie auf vier Etagen. Entspannung und Erlebnis zugleich: Ein Imbiss im Café/Restaurant vor einem vertikal angelegten Garten ohne Erde mit über 6000 tropischen Pflanzen aus mehr als 150 Pflanzenarten auf einer Fläche von 270 Quadratmetern senkrechter Wand. Herabrieselndes Wasser wird in einem 13 Meter breiten Becken mit tropischen Fischen aufgefangen.

Tipp Nr. 3 ist der Besuch im Dong Xuan Center: Unternehmen Sie einen Shopping-Ausflug nach Vietnam. Zahlreiche Verkaufsstände integriert in Hallen auf einem riesigen Gelände bieten Technik, Bekleidung, Dekorationsmaterial, Nahrungsmittel, Restaurants, Nützliches und Nutzloses – eine farbenfrohe bis schrille Welt. Klein Hanoi in Berlin-Lichtenberg.

Wenn Sie dann abends noch in Kultur unterwegs sein möchten: Die Berliner Compagnie in Kreuzberg bietet Theater zu relevanten gesellschaftlichen Themen. Die Truppe gastierte bereits mehrfach auch bei uns in der Brunsviga.

Ebenfalls in Kreuzberg: Urbanes Gärtnern in den Prinzessinengärten. Sie waren Vorbild für die mobilen Gärten der Volkshochschule Braunschweig in der Heydenstraße sowie für den Stadtgarten Bebelhof in der Schefflerstraße.

Zum Abschluss noch etwas zum Mutterwitz und Schlagfertigkeit der Berliner. Wir wollten den Nachmittag vor unserer Heimfahrt mit einem Cappuccino beenden. Meine Frage an den Kellner: Haben Sie den Cappuccino in verschiedenen Größen? Antwort: Klar, leer und voll.
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