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„Noch immer gibt es Ausgrenzung“

Braunschweiger Aids-Hilfe will zum Welt-Aids-Tag mit vielen Vorurteilen aufräumen.

Braunschweig (leu), 28.11.2012.

„Positiv zusammen leben – aber sicher“ – unter diesem Motto erinnert die Braunschweiger Aidshilfe zum Welt-Aids-Tag gleich mit mehreren Aktionen an die Gefahren der Immunschwächekrankheit aber auch die Stigmatisierung der Erkrankten.
So steht am Freitag (30. November) zwischen 11 und 17 Uhr ein Aktionsstand auf dem Kohlmarkt/Ecke Hutfiltern, an dem neben der Aids-Hilfe auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche und dem Gesundheitsbereich vertreten sind.

Schüler von zehn Braunschweiger Schulen organisieren außerdem selber Informations- und Spendenaktionen zum Welt-Aids-Tag. Zu ihnen gehören unter anderem die Otto-Bennemann-Schule, die Heinrich-Büssing-Schule die Braunschweiger Gymnasien und die IGS Franzsches Feld sowie die IGS Querum.
„Noch immer gibt es auch in unserer Region Ausgrenzung und Stigmatisierung“, betont Jürgen Hoffmann, Geschäftsführer der Braunschweiger Aids-Hilfe. „Wir alle können allerdings etwas dazu tun, dass HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete positiv zusammen leben.“
Dafür verteilt die Aids-Hilfe Broschüren mit dem Titel „Leben mit HIV“. Neun Menschen aus dem Umfeld der Organisation haben sich dafür entschieden, mit ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit zu gehen. „ Unsere Gesichter sind eine Einladung zu mehr Solidarität, Mitmenschlichkeit, Verständnis und Unterstützung“, betonen sie in der Einleitung.
In Kooperation mit vielen Geschäften und Apotheken der Stadt verkauft die Aids-Hilfe darüber hinaus auch wieder einen Solidaritäts-Teddybären. Entworfen wurde er von dem Schweizer Pfarrer Heiko Sobel. Das Red Ribbon unter dem Fuß und die Schleife um den Hals verraten den guten Zweck: Das Bärchen steht für Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids und ist gleichzeitig ein kuscheliger „Spendensammler“. Erhältlich ist der Teddy gegen eine Spende von sechs Euro. Unter dem Motto „Bärenstark für die AIDS-Hilfe“ tragen die Spenden mit dazu bei, die Aids-Prävention und die Hilfen für Betroffene in der Region finanzieren.
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