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Eine Glitzerschuppe für alle

Braunschweig: Magnikirche |

Ob jemand eine Beeinträchtigung hat oder nicht, ist gar nicht wichtig. Hauptsache ist doch, dass Singen und Tanzen mit anderen Kindern Spaß macht!
Davon konnten sich große und kleine Zuschauer an zwei Tagen in der Magnikirche beim diesjährigen Inklusionsprojekt des Vereins Junges Musical Braunschweig überzeugen. Hier standen die 28 jüngsten "JuMuBSer", der Pfefferchor, gemeinsam mit Kindern aus dem heilpädagogischen Kindergarten der Lebenshilfe auf der Bühne und spielten das schöne Musical vom Regenbogenfisch.Das Miteinander der Kinder war anrührend. Die kleinen Akteure, live begleitet von einem Trio (Dirk Speer, Lena und Benjamin Niederau), zeigten große Spielfreude.

Gelebte Inklusion

Der stolze Regenbogenfisch begreift, wie wertvoll es ist, etwas abzugeben. Jedes Mal, wenn er eine Glitzerschuppe verschenkt, spürt er Freude und erlebt schließlich den persönlichen Gewinn. "Geteilte Freude ist doppelte Freude" sagt schon das Sprichwort. So lernen Kinder Gemeinschaft zu leben, anderen die Hand zu reichen. "Wir vermitteln Werte, die im Leben eine wichtige Rolle spielen, Empathie, Toleranz und Miteinander ", sagt dazu Christiane Honig, die zweite Vorsitzende des Vereins Junges Musical Braunschweig.
Martin Hippe, der Leiter des heilpädagogischen Kindergartens: „Die Kooperation zwischen dem Kindergarten der Lebenshilfe und dem Jungen Musical Braunschweig ist ein in Braunschweig beispielhaftes kulturelles Angebot, welches als Musterbeispiel gelungener Inklusion seit 2010 besteht. Das Projekt bietet den Kindern die Möglichkeit, voneinander zu lernen – ob mit oder ohne Behinderung.
Die beteiligten Kinder aus dem Kindergarten haben jedes Mal durch die hervorragende Unterstützung der JuMuBS-Kinder bemerkenswerte Fortschritte gemacht, besonders im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Die Verbindung von Musik, Tanz und Gesang ist eine riesige Kraftquelle. Hier wachsen Kinder über das hinaus, was man ihnen zutraut und was sie sich selber zutrauen. Hier wächst Selbstbewusstsein, die eigenen Stärken werden entdeckt.
Das ganze Spektrum der positiven Wirkungen lässt sich nur schwer beschreiben, jedoch kann man es sehen und erleben im Kontakt mit den Kindern, den Eltern und dem JuMuBS-Team."
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