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Das Geld-Wunder geht weiter

10 000 Euro lagen eingewickelt in einen nB-Artikel unter der Fußmatte vor dem Hospiz.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 26.02.2012.


Braunschweig. Das Wunder von Braunschweig geht weiter: Unter der Fußmatte vor dem Hospiz lag ein Umschlag mit 10 000 Euro, eingewickelt in einen Artikel aus der nB vom vergangenen Sonntag.

„Mittwochabend gegen 20 Uhr rief mich eine Mitarbeiterin aus dem Hospiz zu Hause an und berichtete, dass sie gerade einen Umschlag unter der Fußmatte gefunden hat“, sagt Hospizgeschäftsführer Michael Knobel. „Die Krankenschwester hat den Umschlag geöffnet und es lagen zwanzig 500-Euro-Scheine darin“, erzählt Knobel erfreut, „eingewickelt war das Geld in einen Artikel über das Hospiz aus der neuen Braunschweiger.“
In der nB vom 19. Februar hatten wir über den Empfang von Erika Borek im Hospiz berichtet; sie hatte 2005 die Idee, ein stationäres Hospiz für Braunschweig zu realisieren, gründete eine Stiftung und kann jetzt im März gemeinsam mit der Belegschaft fünfjähriges Bestehen feiern kann.
Möglich durch zahlreiche Spenden, für die sich Erika Borek bedankte. Sie warb aber auch um neues Geld. Denn das Hospiz muss rund 120 000 Euro im Jahr selbst aufbringen. Darüber haben wir in der nB berichtet – und der unbekannte Spender, der seit einigen Wochen schon 180 000 Euro anonym verschenkte, hat noch einmal in die Schatzkiste gegriffen.
„Wir können damit einen Schulungsraum für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter einrichten“, freut sich Michael Knobel, „ein langgehegter Wunsch, für den bisher immer das Geld fehlte.“
Sicherheitshalber hat Knobel den Fund der Polizei gemeldet. „Wir verfolgen das Geschehen genauso hocherfreut wie alle anderen Menschen in der Stadt“, sagt Polizeisprecher Joachim Grande, „wir werden nichts unternehmen, denn der Spender möchte offensichtlich unerkannt bleiben. Und das respektieren wir.“
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