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Bauernhöfe statt Agrarindustrie

Bündnis „Meine Landwirtschaft“ setzt sich mit Skulpt(o)ur für eine bäuerliche Zukunft ein.

Von André Pause, 22.01.2012.


Braunschweig. Ein großer gelber Trecker, dahinter auf einem Hänger eine Skulptur: Eine übermannsgroße Gabel kratzt metallene Essensreste aus einem überdimensionalen Teller.

Mit dieser Skulptur des Aichacher Biobauern und Künstlers Stephan Kreppold zog das Bündnis „Meine Landwirtschaft“ von München aus zur Grünen Woche nach Berlin, um dort unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ für eine faire bäuerliche Landwirtschaft zu demonstrieren.
Zwischendurch machten die Aktivisten auch auf dem Braunschweiger Schlossplatz Station. Die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ ist eine von mehr als 40 Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz getragene Initiative, die sich für eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik engagiert.
Ziel ist es, mit der Agrarreform 2013 einen Systemwechsel hin zu einer nachhaltigen, sozialen und bäuerlichen Landwirtschaft einzuleiten. „Wir fordern Ernährungssouveränität sowie den Stopp von Exportdumping, Überflussproduktion und Massentierhaltung“, sagte Tour-Organisatorin Regine Holloh, die die bei nasskaltem Regenwetter nur sehr mäßig besuchte Kundgebung auf dem Schlossplatz moderierte. Unter anderem sprachen dort der Geflügelbauer Dr. King-David Amoah aus Ghana, Hans Helmut Oestmann von Slow Food Braunschweiger Land sowie der Künstler und Bio-Bauer Stephan Kreppold zum Thema.
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