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Zerspanungsmechaniker: Ein Berufsbild mit glänzenden Zukunftsaussichten

Wo früher noch mühsam per Hand geschliffen, gebohrt und gefräst wurde, kommen heute fast ausschließlich moderne CNC-Maschinen zum Einsatz. So bildet die CNC-Zerspanungstechnik heute die Grundlage für zahlreiche Industriezweige, da sie essentielle Bauteile für moderne Maschinen liefert. Von der steigenden Relevanz dieses Bereiches profitiert dabei auch das Berufsbild des Zerspanungsmechanikers, da zurzeit kaum ein anderes handwerkliches Feld derart gute Zukunftsaussichten aufweist.

Was genau ist eigentlich unter Zerspanungstechnik zu verstehen?

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Begriff der Zerspanungstechnik um einen Sammelbegriff, welcher gleich für eine ganze Reihe an Fertigungsverfahren steht. Alle diese Verfahren haben gemein, dass durch mechanische Einwirkungen Späne vom Rohteil abgetrennt werden, woraus sich auch die Namensgebung erklärt. Wichtige Spanverfahren sind zum Beispiel Bohren, Drehen, Fräsen oder Schleifen. Ziel der Arbeiten ist es, dem Rohling eine spezifische geometrische Form zu geben. Die angestrebte Geometrie ist dabei häufig sehr komplex und erfordert nicht selten Genauigkeiten im Mikrometerbereich. Die Bandbreite an zerspanbaren Materialien ist äußerst vielseitig. So können neben klassischen Werkstoffen wie Eisen oder Stahl auch moderne Materialien wie Kunststoffe und Keramiken mit spanenden Verfahren bearbeitet werden.

Warum ist der Beruf des Zerspanungsmechanikers heute so gefragt?

Im Gegensatz zu früheren Zeiten werden viele Werkstücke in der Zerspanungstechnik heute auf der Basis von digitalen Vorlagen hergestellt. Dabei findet die Planung sowie Simulation heute in der Regel auf virtueller Ebene statt, was selbstverständlich fachspezifisches Know-how voraussetzt. In Zeiten wachsender Nachfragen und akutem Fachkräftemangel sind gut ausgebildete Zerspanungsmechaniker auf dem Arbeitsmarkt ein rares Gut, sodass schon heute Firmen im Zerspanungsbereich händeringend nach qualifiziertem Personal suchen. Da moderne Industrien wie der Automobil- und Maschinenbau nicht nur in der Region Braunschweig ständig nach immer mehr Effizienz streben, ist auch in Zukunft nicht mit einem Rückgang des Bedarfs an Präzisionsteilen zu rechnen. Was vielen Firmen durchaus Kopfzerbrechen bereitet, kann angehende Zerspanungsmechaniker und Dreher entspannt in die Zukunft schauen lassen. So können die Jobaussichten in diesem Bereich aktuell als positiv bewertet werden.

Für wen eignet sich der Beruf des Zerspanungsmechanikers?

Grundsätzlich sollte für die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker ein grundlegendes Interesse an handwerklichen Tätigkeiten vorhanden sein. Weiterhin sollten Bewerber Spaß an der Arbeit mit softwarebasierten Anwendungen wie CAD oder anderen Programmen zur Modellierung von 3D-Entwürfen haben. Um bei der Bewerbung nicht durch das formale Raster zu fallen, sollte dem Schreiben mindestens ein guter Hauptschulabschluss beiliegen. Mit rund 61 % weisen die meisten Ausbildungsanfänger im Bereich der Zerspanungsmechanik die Mittlere Reife auf. Besonders hilfreich sind dabei vor allem gute Noten in den Bereichen Physik, Mathe und Werken bzw. Technik.


Wie läuft die Ausbildung im Detail ab?

Die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker wird sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule absolviert. Nach zwei Ausbildungsjahren folgt der erste Teil der Abschlussprüfung, der sowohl theoretische als auch praktische Aspekte umfasst. Zum Ende der Ausbildung - üblicherweise nach 3,5 Jahren - folgt der zweite Teil der Prüfung. Hier erwarten Auszubildende drei schriftliche und eine praktische Prüfung. Nach erfolgreichem Bestehen können sich die Absolventen staatlich anerkannte Zerspanungsmechaniker nennen und in entsprechenden Bereichen auf Jobsuche gehen. Es ist weiterhin möglich, die Ausbildungsdauer um ein Jahr auf einen Gesamtzeitraum von 2,5 Jahren zu verkürzen.

Das Fazit

Wie sich zeigt, herrscht schon heute ein akuter Mangel an Fachkräften in der Zerspanungstechnik vor, welcher zukünftig noch weiter anwachsen dürfte. Wer sich heute für diesen Berufszweig entscheidet, kann sich also langfristig über lukrative Jobaussichten freuen.
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