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„Zeit im ersten Lebensjahr wird immer wichtiger“

Das Haus der Familie stellt Herbst/Winter-Programm vor.

Von Birgit Leute, 08.09.2013

Braunschweig. Ob Pekip oder Delfi – die Angebote für Eltern mit Kindern unter einem Jahr werden immer stärker nachgefragt. Das zumindest beobachtet das Haus der Familie, das in diesen Tagen sein neues Herbst/Winter-Programm vorstellte.

Rund 10 000 Kursteilnehmer zählt die Einrichtung, Tochterunternehmen der Volkshochschule, im Jahr. Doch alleine bei den Angeboten der Unter-Dreijährigen wurden 100 Familien mehr gezählt. „Die gemeinsame Zeit mit dem Kind im ersten Lebensjahr wird deutlich zentraler“, sagt Brigitta Feulner, verantwortlich für den Bereich.
Pekip- (kurz für Prager-Eltern-Kinder-Programm) oder Delfi- (Denken-Entwickeln-Lieben-Fühlen-individuell)-Kurse gehören schon lange zum Angebot des Hauses und werden auch im Wintersemester angeboten. Ziel ist es, Eltern für das genaue Hinschauen zu sensibilisieren, die Körpersprache des Babys lesen zu lernen, aber auch, sich zurückzunehmen, Dinge einfach mal passieren zu lassen. „Der Ansatz entlastet Eltern ungemein, denn sie erfahren, dass sie nicht immer steuern müssen, nicht immer eingreifen müssen“, sagt Feulner.
Auch in den Kursen für ältere Kleinkinder wird behutsam vorgegangen. Ob Spielgruppen, musikalische Früherziehung oder Bewegungskurse – immer steht das Miteinander von Vätern, Müttern und Kindern im Vordergrund, der Austausch der Eltern untereinander, das stille Beobachten des Kindes. „Ein Forschungsprojekt ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Eltern-Kind-Gruppen weit über die eigentliche Zeit hinaus wirken“, betont Feulner. „Eltern lernen, ihre Kinder einfach besser zu verstehen.“

Aktiver geht es in den Angeboten für ältere Kinder und Jugendliche zu. In „Willkommen in der Fluss-Spielzeit“ oder „Wo Pflanzen und Tiere zu Hause sind ...“ erobern Familien die Natur, lernen aber mit Kursen wie „Hörst du die Stille?“ auch gleichzeitig, die Ruhe zu genießen. „Miteinander Spaß haben, das Positive in der Beziehung zu sehen und nicht immer nur die Dinge, die nicht klappen – das gilt für diese Kurse genauso wie das Angebot „Familie leben“, in dem die Kommunikation in der Familie verbessert werden soll“, sagt Fachberaterin Eva Büthe.
Last, but not least lernen Familien im Bereich „Treffpunkt Küche“ auch noch Wissenswertes rund um die körperliche Gesundheit.
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