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Viel Platz für neue Talente

Große Hüte und Federroben zu Rockmusik: Das gibt es nur in Berlin – oder beim Label Kaviar Gauche. Foto: Bieber

Fashion Week in Berlin zeigte jede Menge Nachwuchsdesigner.

Von Anne-Kathrin Bieber, 22.01.2014.
Berlin. Vergangene Woche war der Platz rund um das Brandenburger Tor in Berlin wieder Schauplatz der Fashion Week und Anlaufpunkt für die Modebranche. Gezeigt wurden die Herbst- und Winterkollektionen 2014 und gemeckert wurde im Vorfeld in alter Manier. Große Labels wie Rena Lange, Escada oder Hugo Boss zogen sich diesmal zurück und waren auf der Modewoche nicht vertreten. Doch allen Nörglern zum Trotz zeigte sich Berlin erwachsener denn je und niemand hat die großen Labels vermisst. Sie haben vielmehr Platz gemacht für neue, aufstrebende Designer und zeitgemäße Designtalente à la Berlin.

Das Designer-Duo Achtland zeigte im Bärensaal beispielsweise eine Show nach internationalem Kaliber. Ohne C-Prominenz, aber dafür mit umso schönerer Mode. Das Label lala Berlin ist inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands beliebt und die Herbst/Winter-Kollektion 2014 ist nicht wie in Paris, nicht wie in Mailand und auch nicht wie in New York. Sie ist typisch Berlin, und das ist auch gut so, schließlich soll die Berliner Modewoche kein Abklatsch großer Modemetropolen sein, sie soll eine eigene Handschrift tragen und ist auf dem besten Weg dahin.
Das Berlin keinesfalls schlecht, eben nur anders ist, bestätigten auch die Designerinnen Alexandra Fischer-Röhler und Johanna Kühl, die vor zehn Jahren ihr Label Kaviar Gauche gründeten. Nachdem sie es im vergangenen Jahr vorzogen, ihre Kollektion auf der Pariser Modewoche zu zeigen, kamen sie zum zehnjährigen Jubiläum von Kaviar Gauche zurück nach Berlin, dem Ursprungsort ihres Labels.
Ihre Kollektion „Everlasting Love“ ist inspiriert von Bianca und Mick Jaggers Hochzeit und zeigt feminine Kleider und Roben, kombiniert mit maskulinen Details. Eine Band begleitete die Show mit einer rockigen Version von „Love me tender“, und zum Finale liefen die Models zu „Marmor, Stein und Eisen bricht“ über den Catwalk.
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1 Kommentar
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Katja Müller aus Bad Lauterberg im Harz | 20.02.2014 | 16:19  
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