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SoVD Braunschweig rät: Rentenbescheide durch Fachmann kontrollieren lassen

Edda Schliepack, erste Kreisvorsitzende in Braunschweig und Bundesfrauensprecherin des SoVD.
Braunschweig: SoVD-Beratungszentrum | In regelmäßigen Abständen verschickt die Deutsche Rentenversicherung ihre Renteninformationen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig weist jetzt darauf hin, dass diese Unterlagen sorgfältig vom Empfänger geprüft werden müssen. „Wir wissen aus unserer Beratung, dass es bei den aufgeführten Versicherungszeiten oft Probleme gibt“, erläutert die SoVD-Kreisvorsitzende und Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack. In vielen Fällen fehlten etwa Kindererziehungszeiten, Ausbildungszeiten seien nicht richtig gekennzeichnet und gerade bei älteren Arbeitnehmern könne es Zahlendreher geben, da früher Versicherungskarten per Hand ausgefüllt worden seien. Die Folge: „Falsche Angaben können zu einer niedrigeren Rente führen. Deshalb sollte man sich immer die Zeit nehmen und die Angaben überprüfen“, so Schliepack weiter.

Beratung ist notwendig

Wer sichergehen möchte, dass der Versicherungsverlauf lückenlos wiedergegeben ist, sollte sich einen Termin bei einem Fachmann des SoVD geben lassen. „Bei der sogenannten Kontenklärung schauen wir, ob die Zeiten korrekt eingetragen sind und welche Dokumente eventuell nachgereicht werden müssen“, sagt die SoVD-Kreisvorsitzende. Dabei sollte die Kontenklärung so früh wie möglich erfolgen: „Wir legen das allen nahe, die um die 30 Jahre alt sind. Wer zu lange wartet, hat möglicherweise Probleme, fehlende Unterlagen zu beschaffen.“

Der Sozialverband in Braunschweig

Der SoVD berät seine mehr als 5.000 Braunschweiger Mitglieder rund um die Themen Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung und Hartz IV sowie in den Bereichen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Außerdem leistet der Verband sozialpolitische Lobbyarbeit auf Bundes- bis Kommunalebene. Darüber hinaus bietet der SoVD seinen Mitgliedern und Braunschweiger Bürgern eine Gemeinschaft. „Denn neben zwei öffentlichen Begegnungszentren in Braunschweig organisieren unsere 12 Ortsverbände in der Stadt regelmäßig Treffen, Fahrten und Veranstaltungen. Oft leiden Senioren oder sozial Benachteiligte unter Isolation und Einsamkeit, wir möchten gegensteuern“, erklärt Edda Schliepack.

Nähere Informationen zum SoVD in Braunschweig gibt es im Internet unter www.sovd-braunschweig.de. Das Beratungszentrum, Bäckerklint 8 (Innenstadt), bietet Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9-12 Uhr die Beratung an. (Tel.: 05 31/480 760, E-Mail: info@sovd-braunschweig.de). Der Mitgliedsbeitrag beträgt höchstens 5 Euro pro Person im Monat.
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