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Schwein Mariechen zeigte Nerverstärke

Manuela Ehrenberg, erste Vorsitzende des Landesverbands der Meerschweinchenfreunde, und Verena Rabe (v.l.) präsentieren Mariechen. Foto: leu

Der Landesverband der Meerschweinchenfreunde veranstaltet Rasseschau in der Brunsviga.

Von Birgit Leute, 12.09.2015. Braunschweig. Mariechen liebt es zurückhaltend. Von den 13 Meerschweinchenrassen, die heute und am morgigen Sonntag in der Brunsviga vorgestellt wurden, ist ihre – unter Experten Glatthaar genannt – geradezu dezent.

Zum elften Mal veranstaltet der Landesverband der Meerschweinchenfreunde eine Züchterschau in Braunschweig. Die rund 200 „Stars“ warten gelassen zwischen angeknabberten Möhren und Heu auf ihren großen Auftritt. „Angst vor dem Rummel? Nein, das sind die gewöhnt“, erzählt Manuela Ehrenberg, erste Vorsitzende des Landesverbandes lächelnd. Und gibt gleich eine kleine Einführung in die schier unübersichtlichen Varianten von Meerschweinchen-“Haartrachten“ und Farben. Mariechen, mit vollem Namen übrigens Mariechen vom Hochtiedswald, hat nicht bloß dunkles Glatthaar. Ihr Fell wird als „Schwarz-Rot-Solidagousti“ bezeichnet. Max als Englisch Crested verfügt dagegen über eine kecke, verwirbelte Beatles-Frisur, während es bei Puma, seines Zeichens Peruaner, erst einmal schwer fällt, überhaupt festzustellen, wo vorne und hinten ist.

Viele der kleinen Nager sind im besten Meerschweinchenalter: eineeinhalb bis zwei jahre, ihr Durchschnittspreis liegt bei rund 30 Euro. „Die Skala ist allerdings nach oben offen“, sagt Ehrenberg. In Peru sei eine neue Rasse gezüchtet worden, für die man auch mal 100 Euro auf den Tisch legen müsste. „Leider werden Meerschweinchen in manchen Ländern massenweise gezüchtet und wechseln dann für ein paar Euro den Besitzer“, bedauert die Landesverbandsvorsitzende.

Anlässlich der Schau informiert der Berliner Verein Not-Meerschweinchen über artgerechte Haltung und suchen ein neues Zuhause für Tiere aus schlechten Haltungsbedingungen.

Die Landesverbandsschau ist noch am Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 1,50 (ermäßigt einen Euro).
Parallel zur Schau gibt es auch Vorträge und Diskussionsrunden mit Tierärzten.
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