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Rechtstipp: Arglistige Täuschung beim Kauf eines gebrauchten Kraftfahrzeuges

Braunschweig: Burgplatz | Sie haben ein gebrauchtes Kraftfahrzeug von einem Privaten oder vom Händler gekauft und haben schon nach kurzer Zeit mit dem Fahrzeug erhebliche Probleme?

Klassische Fälle in der Beratungspraxis sind u.a.:
•Der Motor gibt „Geräusche” von sich oder
•das Getriebe gibt seinen „Geist” auf
•Es stellt sich heraus oder Sie haben die Vermutung, dass Sie ein „Unfallfahrzeug” gekauft haben, obwohl im Kaufvertrag ausdrücklich zugesichert wurde, dass das Fahrzeug „unfallfrei” ist
•Sie haben bereits einen „Austauschmotor” im Fahrzeug
•oder, oder, oder …

Hat Ihr Gebrauchtwagenhändler die Gewährleistung in seinem Vertrag für das gebrauchte Kraftfahrzeug vollständig ausgeschlossen und lehnt deshalb eine Nachbesserung ab? Das geht natürlich nicht, da einem Verbraucher nach dem Gesetz immer das Gewährleistungsrecht für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten gegenüber einem gewerblichen Händler zusteht. Der Ausschluss Ihres Gewährleistungsrechts in einem solchen Fall wäre zudem unwirksam.

Schnell spricht ein Käufer auch davon, dass er sich ‚arglistig getäuscht’ fühlt. Die rechtlichen Hürden dafür, dass der Käufer eines gebrauchten Kraftfahrzeuges beweisen kann, dass er auch tatsächlich ‚arglistig getäuscht’ wurde, sind sehr, sehr hoch.

Hier muss die ‚Verkäufer-Käufer-Kette’ eingehend nach ‚Schwachstellen’ überprüft werden, also danach, welcher Vorbesitzer hier Kenntnis von entsprechenden Vorschäden hatte und diese bei seinem eigenen Verkauf dem Käufer dann aber wissentlich nicht mitgeteilt hat.

Ein Höchstmaß an Erfahrung und Geschick gehört dazu, den (Lebens-)Sachverhalt so aufzuarbeiten, dass dieser einer rechtlichen Überprüfung vor Gericht stand hält und Sie zum Erfolg kommen.

Denn eines ist klar: Jeder Verkäufer wird sich zunächst ‚mit Händen und Füßen’ dagegen wehren, dass bewiesen werden kann, dass er von entsprechenden Schäden von Anfang an selbst Kenntnis hatte.

Wir helfen Ihnen gern.
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