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Guck mal, was da piept ...

„Sind die süüüß“. Die Hasengruppen des Martin-Luther-Kindergartens aus Wolfenbüttel konnte sich gar nicht von den Küken trennen. Foto: Nizar Fahem

Zu Ostern gibt es im Naturhistorischen Museum wieder niedliche Küken.

Von Birgit Leute, 15.04.2017.

Braunschweig. Noch sind sie etwas wackelig auf den Beinen, doch in der beheizten Kinderstube trocknen die feuchten Daunen schnell: In dieser Woche sind im Naturhistorischen Museum die ersten von rund 100 Küken geschlüpft – nicht quietschgelb, sondern braungestreift.

„Die Küken sind sogenannte Bielefelder Kennhühner“, erklärt Juliane Löhr vom Museum. Immer wieder muss sie die plüschigen Federbälle aus den Kästen nehmen und sie den kleinen Besuchern zeigen.

Schon seit 21 Jahren stellt das Naturhistorische Museum zu Ostern einheimische und selten gewordene Hühnerrassen vor. In diesem Jahr sind es die Bielefelder Kennhühner, eine Kreuzung aus vier Hühnerrassen.
„Das Besondere an dieser recht jungen Rasse ist: Schon gleich nach dem Schlüpfen lassen sich männliche und weibliche Küken gut unterscheiden. Während die Hähnchen ein ockergelbes Gefieder mit hellbraunen Rückenstreifen haben, sind die Hennenküken hellbraun mit einem dunklen Rückenstreifen“, erklärt Museumsleiter Ulrich Joger.

Ein Züchter aus Lehrte stellte die Eier für die Sonderschau zur Verfügung – „und nimmt die Küken natürlich danach auch wieder auf seinen Hof“, sagt Joger lächelnd. Er kennt die besorgte Frage der Besucher, was denn mit den süßen Federbällen nach der Schau passiert. Rund um die Ausstellung gibt es viele Informationen über den Ablauf einer künstlichen Brut.

Zu sehen ist die „Osterküken-Schau“ noch bis zum 23. April, täglich von 9 bis 17 Uhr und mittwochs bis 19 Uhr. Eintritt: Fünf Euro, ermäßigt drei Euro, Kinder (6-17 Jahre) zwei Euro.
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