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Detox: Der Schlüssel zum Glück

Kolumne: Meine Kur zu Anfang des Jahres. Von Anne-Kathrin Bieber, 15.01.2014.

Am Anfang eines Jahres scheint die Welt noch in Ordnung und die Menschheit voller Tatendrang. Schaut man in die sozialen Netzwerke, liest man Statusmeldungen mit lauter guten Vorsätzen für das neue Jahr: Wir entschlacken, fasten und maßregeln uns bis zum Unerbittlichen und Detox scheint dabei der neue Schlüssel zum Glück zu sein.

Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr eine Detox Kur ausprobiert habe, bei der feste Nahrung durch Säfte ersetzt wurde, starte ich auch das neue Jahr mit einem Selbstversuch. Bereits eine Woche vor Weihnachten ging’s mit einem Detox-Tee los. Dieser soll entschlacken und den Stoffwechsel sowie die Fettverbrennung anregen. Vordergründig geht es bei Detox jedoch ums Entgiften und Reinigen des Körpers, das ist gut für Haut, Haar und Wohlbefinden.

Die Kur funktioniert wie folgt: Morgens und abends gibt es jeweils einen anderen Detox-Tee. Auf Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Zucker und Milchprodukte soll möglichst verzichtet werden. Abgesehen davon soll auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung geachtet werden. Zum Tee gibt es eine kleine Anleitung mit Do’s und Dont’s für das optimale Detox-Ergebnis.
Bereits am Heiligen Abend machte ich eine Ausnahme in Bezug auf Alkohol und Zucker, und so zog es sich die nächsten Tage wie ein roter Faden durch die Kur. Die Idee, bereits während der Weihnachtstage zu „detoxen“ entpuppte sich, wen wundert’s, als besonders schlecht. Aufgrund des holprigen Starts verlängerte ich die Kur um eine Woche und „detoxte“ anstelle von zwei nun drei lange Wochen mit Tee. Die Ausnahmen, die ich während dieser Zeit gemacht habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Schließlich habe ich mir immer wieder eingeredet, dass ich das Ganze ja auch nur ausprobieren will.

Der einzige Verzicht, den ich eisern durchgehalten habe, ist der von Kaffee und Milch. Beim „Detoxen“ geht es für mich nicht darum, sich an einen strikten Plan zu halten, sondern die Grenzen zu testen. Der Kaffeeverzicht hat mir gut getan. Die morgendliche Routine, einen Tee anstelle von Kaffee zu trinken, habe ich bis heute beibehalten. Ich habe zwar während meiner Kur kein Gewicht verloren, aber meine Haut ist rosig und prall wie ein Babypopo.
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