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Zweifache Führung reichte nicht

Verließen sichtlich enttäuscht den Platz: Die Eintracht-Spieler nach der 2:3-Niederlage gegen Schalke. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht verlor gestern in der Schlussphase gegen Schalke mit 2:3.

Von Elmar von Cramon, 20.10.2013.

Braunschweig. Es hat nicht sollen sein. Nach einem tollen Spiel unterlag Fußball-Bundesligist Eintracht Braunschweig gestern dem FC Schalke 04 mit 2:3 (1:1).

Eine zweifache Führung reichte gegen den Champions-League-Teilnehmer nicht zu einem Erfolg. Schalke sicherte sich mit einem Treffer in der Nachspielzeit alle drei Punkte im Duell mit den Löwen.
Die Gäste aus dem Ruhrgebiet zeigten sich in den ersten Minuten feldüberlegen, mussten allerdings die erste Gefahrensituation überstehen, als Benedikt Höwedes gegen Orhan Ademi klärte (8.). Pech hatten die Blau-Gelben dann, dass Schiedsrichter Hartmann ein Handspiel im Strafraum von Dennis Aogo übersah und ein fälliger Elfmeterpfiff ausblieb (13.). Die Führung erzielte Eintracht kurze Zeit später aber trotzdem: Im Anschluss an einen Freistoß von Matthias Henn setzte sich Ademi nach mustergültiger Ballannahme gegen Höwedes durch und vollendete trocken zum 1:0.
Die Schalker zeigten sich keineswegs verunsichert und kurbelten die Offensive an: Dennis Aogo entwischte Marco Caligiuri auf dem Flügel, setzte den Ball aber knapp am rechten Pfosten vorbei (25.). Schließlich gelang den Blau-Weißen aber doch der Ausgleich: Einen Kopfball von Adam Szalai konnte Daniel Davari zwar zunächst noch parieren, der Ball landete aber vor den Füßen von Max Meyer, der aus kurzer Distanz abstaubte. Vor der Pause zeigte sich Eintracht weiterhin engagiert, doch im Anschluss an eine Ecke von Timo Perthel landete Ademis Direktabnahme über dem Tor (39.)
Nach dem Wechsel machten die Löwen Druck in Richtung Gästetor und hatten durch Caligiuri per Distanzversuch die erste vielversprechende Offensivaktion (52.). Einem schönen Spielzug entsprang dann die erneute Führung: Nach einer Balleroberung spielte Perthel zügig in die Mitte zu Boland, der bediente Bellarabi, und dessen Schuss schlug flach im linken Eck ein. Die „Knappen“ wirkten nun verunsichert, kamen aber trotzdem zum Ausgleich: Eine Aogo-Ecke brachte die Eintracht-Abwehr nicht aus der Gefahrenzone, schließlich landete der Ball bei Leon Goretzka, der aus kurzer Distanz für den zweiten Schalke-Treffer sorgte.
Fortan wurden die Offensivaktionen beider Teams weniger; einige Kontersituationen aufseiten der Brauschweiger brachten das Schalker Gehäuse in letzter Konsequenz nicht mehr in große Gefahr.
Kurz vor dem Ende hatten die Blau-Gelben zwar Glück, dass Christian Fuchs frei stehend vor Davari verzog (89.), mussten in der Nachspielzeit aber doch noch einen Treffer hinnehmen. Julian Draxler legte auf Fuchs ab, dessen Schuss abgeblockt wurde, jedoch vor die Füße von Roman Neustädter kugelte, der aus zehn Metern einschob und den eher glücklichen Erfolg des Champions-League-Teilnehmers perfekt machte.
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