Anzeige

Zwei bekannte Gesichter auf der Drachenbank

Phantoms unterliegen im Testspiel in Quakenbrück mit 67:75 (28:34).

Von Christoph Matthies, 09.09.2012

Braunschweig. Den wenigen mitgereisten Phantoms-Anhängern bot sich gestern Abend auf der Bank der Dragons Quakenbrück ein Bild wie aus dem Braunschweiger Basketball-Geschichtsbuch: Neben Demond Mallet, zweimaliger Sportler des Jahres in der Löwenstadt, saß Andrew Drevo, der die Phantoms zwei Jahre lang als BBL-Allstar repräsentierte, bevor er Braunschweig nach unschönen Vertragsstreitigkeiten verließ. Die beiden sahen in Straßenkleidung einen ungefährdeten 75:67-Erfolg ihres neuen Arbeitgebers, dessen Saisoneröffnung in der Artland-Arena somit als gelungen angesehen werden darf.

In der ersten Halbzeit zeigte besonders Center Petar Popovic, dass die Dragons in diesem Sommer ganz viel Qualität verpflichtet haben. Der variable 2,11-Meter-Mann trug allein 16 Zähler zur 34:28-Halbzeitführung des Gastgebers bei. Phantoms-Doppellizenzer Jörn Wessels, der erneut auf der Centerposition starten durfte, gab sich zwar redlich Mühe, konnte den routinierten Popovic jedoch nicht am Punkten hindern. Mit dem noch zu verpflichtenden Phantoms-Center, mit dessen Eintreffen in der kommenden Woche gerechnet wird, dürfte es Popovic dann schon wesentlich schwerer haben.
Wie zu erwarten suchte die kleine Phantoms-Formation ihr Heil vor allem von außen, warf immer wieder von der Dreipunktelinie, insgesamt 25 Mal (acht Treffer). Nach der Pause brachte dieses Rezept jedoch nicht den gewünschten Erfolg, die Dragons zogen zwischenzeitlich bis auf 61:33 davon. Vor allem angetrieben von Dennis Schröder, Robert Kulawick und dem Kameruner Harding Nana konnten die Phantoms das Ergebnis im Schlussviertel noch versöhnlich gestalten. Auch die schnellen Hände von Thad McFadden halfen den Phantoms in dieser Phase: Dem letztjährigen MVP der tschechischen Liga gelangen in den letzten zehn Minuten drei Steals. „Es war für mich sehr wichtig zu sehen, wie wir uns ins Spiel zurückgekämpft haben“, resümierte Oliver Braun nach der Partie. Ohne die weiterhin geschonten Nick Schneiders und Immanuel McElroy sowie den fehlenden Center dürfe man das Spiel allerdings nicht überbewerten, so der Sportdirektor. Zumal ja auch bei den Dragons zwei namhafte Neuzugänge noch auf der Bank Platz nehmen mussten.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.