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Zusammen stärker: Die neuen Phantoms

Der deutliche Auswärtssieg in Trier unterstreicht die Qualität des Kaders der Braunschweiger Basketballer.

Von Sebastian Walther, 01.11.2009.


Braunschweig. Der Star ist das Team – eine viel zitierte und häufig überstrapazierte Weisheit aus der Welt des Sports. Für den aktuellen Höhenflug der New Yorker Phantoms in der Basketball-Bundesliga ist sie jedoch einer der Grundbausteine, wie das 82:67 (53:28) Freitag in Trier bewiesen hat.

Befragt nach seiner Spielphilosophie, stellte Braunschweigs Trainer Sebastian Machowski stets die Ausgeglichenheit seiner Mannschaft in den Vordergrund. „Mir ist es lieber, sechs Spieler punkten zweistellig, als wenn einer 30 Zähler schießt.“ Über die 20 Punkte von Michael Hicks in Trier hat er sich trotzdem nicht geärgert, mit Wohlwollen aber zur Kenntnis genommen, wie flexibel sein Team auf Spielsituationen reagieren kann und wie die Leistungsträger immer dann da sind, wenn sie gebraucht werden.
Die erste Hälfte der Auswärtspartie, für den Trainer der Phantoms war sie „nahezu perfekt“. Nach 20 Minuten türmten sich die Rekordzahlen: Eine Zweierquote von 83 Prozent, 25 Punkte Vorsprung, in der ersten Viertelstunde ging kein Dreier daneben.
Nach zehn Minuten lagen beide Teams noch gleichauf, dann sorgte Kevin Hamilton als Vorbereiter und Schütze für ein wachsendes Punktepolster. Der eine Spielmacher trug damit auch gleich den schwächelnden Kollegen Heiko Schaffartzik, der sich wiederum in Halbzeit zwei revanchierte. Die Hausherren hatten ihre Schockstarre überwunden und sich bis auf elf Punkte an die Gäste heran gekämpft. Zwei Sekunden vor Ende des dritten Viertels, sorgte jedoch der andere Spielmacher der Phantoms mit einem Dreier für das beruhigende 72:52.
Es waren – gerade in dieser turbulenten Phase – aber auch Brandon Thomas, Jason Cain oder Tomasz Cielebak, die spielerische Verantwortung nicht scheuten. Mit John Allen sitzt überdies noch ein weiterer potentieller Führungsspieler verletzt auf der Bank.
Die Braunschweiger verfügen in dieser Saison, das lässt sich bereits herauslesen, über einen wesentlich ausgeglicheneren Kader als in den vergangenen Jahren, sind somit variabler und schwerer auszurechnen. Fünf Siege nach fünf Spieltagen sind der Lohn für die Mannschaft von Sebastian Machowski, der somit vielleicht noch zum Star des Teams wird.
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