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Zum Start gleich ein Spitzenspiel

So wie hier Luisa Hohenhövel in der Hinrunden-Partie gegen Klipper Hamburg wird sich das Eintracht-Team auch gegen den Bremer HC einer griffigen Defensive erwehren müssen. Foto: Hübner

Hockey: Damen-Zweitligist Eintracht trifft am Samstag auf Bremen.

Von Christoph Matthies, 17.04.2018.

Braunschweig. Saisonstart für die Hockey-Damen der Eintracht: Zum Rückrunden-Auftakt kommt es am Samstag (12 Uhr) auf der Anlage an der Guntherstraße gleich zum Topspiel gegen den Bremer HC, den Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord.

Noch sind die Löwinnen in der Verfolgerrolle, haben zwei Punkte Rückstand. Das soll nach der Partie freilich anders aussehen. Als ein Endspiel betrachtet Carsten Alisch die Begegnung allerdings nicht unbedingt. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel, aber danach gibt es noch sechs andere sehr wichtige Spiele zu bestreiten“, so der Eintracht-Trainer. Zumindest den zweiten Platz dürften sich die Löwinnen, mit sieben Zählern Vorsprung auf Platz drei, nicht mehr nehmen lassen.

Personell kann Alisch derweil aus den Vollen schöpfen. Abgänge hat der Trainer keine zu beklagen, aus der weiblichen Jugend B konnte er Verstärkungen wie die Auswahlspielerinnen Antonia Osterland oder Majandra Tinius begrüßen: „Das sind Spielerinnen, die den arrivierten schon ein bisschen Druck machen. Und man merkt auch im Training, dass alle noch ein bisschen mehr Gas geben.“ Mit Anna Krause, die die komplette Hinrunde wegen einer komplizierten Fingerfraktur verpasst hatte, ist außerdem die Kapitänin zurück an Bord. „Das merkt man enorm, sie gibt uns Stabilität“, freut sich Alisch über die Rückkehr Abwehrspielerin.

Auch ohne Krause erledigte die Eintracht-Defensive im Hinspiel, das 0:0 endete, einen starken Job. „In der Phase hatten wir relativ viele Verletzte und mussten einfach zusehen, dass wir da einen Punkt holen“, erinnert sich Alisch, der nun auf eigenem Platz forscher auftreten will: „Das Spiel wird nicht in fünf Minuten entschieden. Aber wir wollen es bestimmen, damit der Bremer HC sich auf uns einstellen muss.“

Sollte es gelingen, die Bremer vom Sockel zu stürzen, stünden die Chancen auf eine Rückkehr ins Oberhaus gut. Gerade nach dem Erstliga-Abstieg in der Halle wäre dies Balsam für die Braunschweiger Hockey-Seele. Doch Alisch macht sich nicht verrückt: „Natürlich wollen wir gerne wieder hoch, aber das geht nicht von heute auf morgen. Und es ist kein Weltuntergang, wenn wir es dieses Jahr noch nicht schaffen.“
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